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Die Feuerbestattung setzt sich aus 2 Elementen zusammen, nämlich der Einäscherung der verstorbenen Person und der anschließenden Beisetzung der Urne mit der Totenasche.

Die Einäscherung (Kremierung) darf nur in einem Sarg vorgenommen werden.

Die Urne mit der Totenasche muss auf einem Friedhof beigesetzt werden. Die Grabart richtet sich nach dem Angebot der Gemeinde oder der Kirche beziehungsweise. Religionsgemeinschaft, die den Friedhof betreibt.

Gesetzlich erlaubt sind folgende Beisetzungen:

  • in der Erde,
  • in einer Urnenstele,
  • in einer Urnenwand,
  • in einer unterirdischen Gruft oder
  • in einem oberirdischen Grabgebäude.

Mit Zustimmung der Kirche darf die Urne auch in einer Kirche beigesetzt werden. Eine Seebestattung ist in Gewässern in Sachsen-Anhalt nicht erlaubt. Sofern die verstorbene Person eine Seebestattung gewünscht hat und andere Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen, darf die Leiche an einen Ort überführt werden, an dem eine Seebestattung erlaubt ist. Für die Seebestattung sind die am Bestattungsort gültigen Rechtsvorschriften zu beachten.

In einigen Gemeinden werden „Bestattungen im Wald“ angeboten. Voraussetzung ist eine entsprechende Widmung diese Gebietes als Friedhof.