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Fördermittelbescheid übergeben: Waldstadion bekommt neuen Kunstrasen

Ein erfreulicher Anlass verschlug kürzlich Bürgermeister Bernhard Hieber ins Waldstadion:

Staatssekretär Klaus Zimmermann aus dem Ministerium für Inneres und Sport überreichte dort den Fördermittelbescheid zur Erneuerung des Kunstrasens in Höhe von 317.400 Euro. Die Gesamtkosten belaufen auf rund 635.000 Euro, das Land schießt also die Hälfte zu.

„Das Waldstadion hat für den Sport und seine Nachwuchsgewinnung in Haldensleben enorme Bedeutung und da ist auch das Land gefragt, die notwendigen Rahmenbedingungen dafür zu setzen“, betonte Zimmermann bei der Übergabe. Schließlich partizipiere die gesamte Region davon, das Waldstadion sei auch Leichtathletikstützpunkt des Landes Sachsen-Anhalt. Bürgermeister Bernhard Hieber dankte für die Bereitstellung der Fördermittel und stellte ebenfalls die Bedeutung des Waldstadions für Haldensleben heraus: „Wir haben sehr viele Sportvereine mit einer unglaublichen Bandbreite an Angeboten, gerade auch im Kinder- und Jugendsport. Viele nutzen das Stadion für den Trainings- und Wettkampfbetrieb, darunter auch auswärtige Vereine. Und diese Angebote möchten wir unbedingt aufrechterhalten und weiterentwickeln.“ Stolz sei man auch darauf, dass hier auch schon zwei Internationale Leichtathletikmeetings stattgefunden haben.

„20 Jahre hatte der alte Belag treue Dienste geleistet - deutlich länger als die zwölf 15 Jahre, die normalerweise als Nutzungsdauer angesetzt sind,“ merkte der Leiter der städtischen Jugend- und Sportabteilung an. Dank der guten Pflege habe der Platz seit seiner Inbetriebnahme 2001 deutlich länger durchgehalten.

Aber nun geht es an die Runderneuerung:

5750 Quadratmeter neue Kunstrasenfläche werden aufgebracht und es wird eine Bewässerungsanlage installiert. Diese soll an heißen Tagen dafür sorgen, die Oberflächenwärme zu reduzieren und damit das Verbrennungsrisiko minimieren, wenn Sportler in Hautkontakt mit der Fläche kommen. Außerdem verbessert sich dadurch die Bespielbarkeit und kommt damit der Qualität und Lebensdauer zugute.

Als dritter großer Posten wird auch die Flutlichtanlage erneuert, um die durchgängige Bespielbarkeit weiterhin auch in der dunklen Jahreszeit zu gewährleisten.

Auf dem Platz werden pro Jahr rund 900 Stunden Trainingsbetrieb absolviert. Zusätzlich wird er für Punktspiele und Schulsportfeste genutzt.

Nachdem jetzt der Fördermittelscheid eingegangen ist, werden die zur Sanierung des Platzes zu erbringenden Leistungen ausgeschrieben. Wenn alles wie derzeit geplant läuft, soll in die Erneuerung in der Sommerspielpause 2023 erfolgen.