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Holzeinschlag auf dem Papenberg

Wie Thomas Roßberg, Leiter des Forstbetreuungsamtes Flechtingen mitteilt, sterben auf dem Papenberg nun auch die 131 Jahre alten Eschen und vereinzelt auch alte Eichen. Ursachen sind die Dürrejahre und die darauffolgenden Schadpilze (Eschentriebsterben) und Insekten (Eschenbastkäfer) an den alten Eschen. Bei den Eichen sind es auch die Dürrejahre und Schadpilze wie der Hallimasch, Schadinsekten wie der Laubholzprachtkäfer und Splint- und Kernkäfer sowie blattfressende Insekten wie z.B. der Frostspanner und Eichenwickler.

Das Entfernen der abgestorbenen Altbäume ist aus drei Gründen zwingend und möglichst schnell erforderlich.  Da es sich hier um einen hochfrequentierten Bereich handelt, sind Maßnahmen zur Verkehrssicherung unumgänglich. Zweitens müssen mit den Fällungen aus waldschutzrelevanten Erfordernissen die Restbestände geschützt werdenden. Und drittens kann sich der Wald nicht mehr selbst verjüngen, weil die Bäume abgestorben sind und keine Samen gebildet haben. Deshalb muss neu gepflanzt werden.

Die Maßnahme soll im Winter stattfinden und die Wiederaufforstung im kommenden Frühjahr.

Gepflanzt werden nach dem Entnehmen der Altbäume die Lichtbaumart Eiche. Die Eiche braucht Licht und wird deshalb auf „offenen“ Flächen angepflanzt (mindestens 1 Hektar Größe). Sie gehört auf solche Standorte wie den Papenberg und wird auch schnell wachsen, somit den Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere wieder schnell herstellen. Andere Strauch- und Baumarten werden sich dort, wo Lücken entstehen, über die Jahre einfinden, so dass ein stabiler Mischwald entsteht.