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Mutmacher: – Benefizradler Oliver Trelenberg machte Station in Haldensleben

Sich nach Schicksalsschlägen neu zu motivieren und wieder auf die Beine zu kommen, dafür ist Oliver Trelenberg ein Paradebeispiel. 2009 hat er den positiven Einfluss des Radfahrens auf seine psychische Gesundheit für sich entdeckt. Diese regelmäßige Bewegung half ihm auch dabei, nach der Diagnose Kehlkopfkrebs im Jahr 2013 wieder neuen Lebensmut zu fassen. 2015 rief er sein Projekt „Oli radelt“ ins Leben und sammelt seit dem auf seinen Touren Spenden für an krebserkrankte Kinder und ihre Familien. Sein Ziel: „Ich möchte Menschen Mut machen und mit Ihnen gemeinsam krebs- und leukämiekranken Kindern helfen.“ So ging es 2016 und 2017 darum, mittellosen Krebspatienten einen Urlaub zu ermöglichen und 2018 sterbenskranken Menschen einen letzten Wunsch zu erfüllen. In diesem Jahr radelt er in 70 Tagen knapp 4.000 km durch Deutschland.

Als Schirmherr unterstützt der Oberbürgermeister der Stadt Hagen, Erik O. Schulz dieses soziale Engagement. Von diesem zeigte sich auch Haldenslebens stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler sehr beeindruckt und überreichte Oliver Trelenberg bei seinem Stopp in Haldensleben eine Spende über 100 Euro. „Wir unterstützen gern Menschen, die sich für andere einsetzen, weil das in unserer Gesellschaft leider nicht selbstverständlich ist.“, merkte sie dazu an. Da hat die Stadt auch gern noch die Kosten für die Übernachtung in der Jugendherberge übernommen.

Die während der diesjährigen Tour gesammelten Spenden kommen zu 100% der „Tour der Hoffnung“ zu Gute. Diese findet in diesem Jahr bereits zum 36. Mal statt. Das eingesammelte Geld wird am Ende an 45 Einrichtungen, die sich dafür einsetzen, krebskranken Kindern eine Perspektive zu geben, deutschlandweit verteilt. Mehr Informationen sind im Internet unter www.oli-radelt.de und www.tour-der-hoffnung.de zu finden.