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Entwicklungsmaßnahmen für den Stadtteil Althaldensleben

Das Förderprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren unterstützt  Althaldensleben darin, sich zu einem attraktiven und geschichtsträchtigen Wohn- und Arbeitsort mit einer zukunftsfähigen Infrastruktur zu entwickeln. Voraussetzung für die Förderung ist das Integrierte Handlungskonzept (IHK), welches 2013 auf der Grundlage einer umfangreichen Beteiligung der Bürger vor Ort erarbeitet und am 28.11.2013 durch den Stadtrat beschlossen wurde.

Das IHK zeigt verschiedene Maßnahmen auf. Zum Beispiel soll der Bereich des Marktzentrums durch die Eigentümer aufgewertet werden. Hier soll ein Freiraumentwurf entwickelt werden, der den Platz besser in die städtebauliche Situation ein- und anbindet. Somit soll sich die Aufenthaltsqualität auf dem Platz steigern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in dem Umfeld der Simultankirche. Neben der Förderung für die geplante Tagespflege für Demenzkranke soll das Umfeld der Kirche barrierefrei umgestaltet werden. Erste Schritte wurden bereits mit der Neugestaltung des Spielplatzes Am Kamp, des Lindenplatzes und des Umfelds der Simultankirche getan. Auch die Oberflächengestaltung von Teilbereichen des Dammühlenweges, der Großen und Krummen Straße, der Brunnenstraße sowie der Straße Am Kamp sieht das Konzept in den nächsten Jahren vor. Die Alte Fabrik soll in den kommenden Jahren eine Aufwertung des Innenhofes sowie des Parkplatzes erfahren. Ein weiterer Meilenstein soll die bessere Erreichbarkeit des Landschaftsparks sein. So soll die Staße An der Bever oder der Weg an der Ölmühle besser an den Park angebunden werden. Auch der Weg am Kinderheim soll neu gestaltet werden, um die Burganlage Althaldensleben mehr ins Blickfeld zu rücken.

Seit 2015 ist ein Quartiermanager eingesetzt, dessen Hauptaufgabe es ist, Akteure für Projekte zu begeistern, um beispielsweise Sanierungen von historisch wichtigen Gebäuden oder Stadtteilveranstaltungen in Eigeninitiative durchzuführen. Auch sollen gemeinsam mit den Initiativen und Vereinen Freiraumkonzepte für ihre Objekte entwickelt werden. Als Beispiele sind hier die Jugendmühle oder die Alte Feuerwehr zu nennen. Zuwendungen sind hierbei sowohl für die Öffentlichkeitsarbeit und die Konzepterstellung als auch für investive Maßnahmen vorgesehen.

Bürgerbeirat Althaldensleben

Aktiv in Althaldensleben? Zuschüsse möglich!

Seit dem Jahr 2012 ist Althaldensleben im Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, welches Städte mit umfangreichen Finanzmitteln unterstützt. Ziel ist es, durch gemeinsame Anstrengungen von öffentlicher Hand, Immobilieneigentümern, Gewerbetreibenden und der Bürgerschaft die Weiterentwicklung des Stadtteils voranzubringen.

Diese Aktivitäten sollen mit dem Instrument des öffentlich-privaten Verfügungsfonds und als Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung unterstützt werden.

Zentrales Anliegen ist die Einbeziehung aller Akteure - Eigentümer, Gewerbetreibende, Vereine, Träger der Wohlfahrtpflege, Bildungseinrichtungen, Kirchen - und der Bürgerinnen und Bürger in die Stadtteilentwicklung.

Aus dem Verfügungsfonds sollen kleinere, in sich abgeschlossene Maßnahmen (ohne Folgekosten) kurzfristig unbürokratisch finanziert werden.

Die Maßnahmen haben allerdings den Zielen des Integrierten Handlungskonzeptes für das Fördergebiet Althaldensleben sowie den Städtebauförderrichtlinien des Landes Sachsen-Anhalt zu entsprechen.

Besonders wichtig dabei: Die Maßnahmen dürfen noch nicht begonnen sein und nicht begonnen werden, bevor der Fördermittelbescheid erteilt wurde. Üblicherweise dauert es von der Antragstellung bis zum Fördermittelbescheid rund 2 Monate.

Was kann gefördert werden?

Die Förderung ist vor allem für investive Projekte vorgesehen, die sich im öffentlichen Raum befinden oder von dort aus einsehbar sind.

Es können unter bestimmten Umständen auch nicht investive Projekte gefördert werden, wie z.B.:

  • Vorbereitung und Durchführung von Bürgerfesten oder Kulturprojekten
  • Aufräum- / Mitmachaktionen, Workshops.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung beträgt bis zu 50 % der Kosten und maximal 5.000 Euro pro Jahr (für alle Projekte). Der Bürgerbeirat Althaldensleben berät und gibt sein Votum zu den beantragten Projekten anhand fest definierter Ziele und Maßnahmenfelder.

Antragsformulare können unter der unten genannten Internetseite der Stadt Haldensleben heruntergeladen, telefonisch oder per Mail beim Quartiermanagement angefordert bzw. persönlich in der Sprechstunde abgeholt werden.

Wer entscheidet über die Förderung?

Der Bürgerbeirat Althaldensleben setzt sich aus sechs Bürgerinnen und Bürgern aus Althaldensleben zusammen, die Sie im Foto oben sehen können.  Er berät und gibt sein Votum zu den  beantragten  Projekten.

Der Bürgerbeirat entscheidet zum einen über die Mittelvergabe aus dem Verfügungsfonds, wobei die Verwaltung die rechtlichen Rahmenbedingungen prüft.

Zum anderen berät der Bürgerbeirat über wichtige Projekte im Stadtteil, wie z.B. Baumaßnahmen oder Initiativen von Vereinen. Er kann dabei auch mögliche Verbesserungen einbringen und wenn nötig auch eine Empfehlung an die Projektträger und die Stadt zur Umsetzung geben.

Dazu trifft sich der Bürgerbeirat nach Bedarf mehrmals pro Jahr zu einer Beratung, zusätzlich werden kurzfristige Entscheidungen per Mail, Telefon oder Post (sog. „Umlaufbeschluss“) getroffen.

Für erste Informationen über die Arbeit des Bürgerbeirates können Sie sich direkt an die einzelnen Beiratsmitglieder wenden. Vertiefende Informationen erhalten Sie beim Quartiermanagement.

Ihre Ansprechpartner

Sebastian Lopitz
Stadtteilbüro Althaldensleben
c/o Innovationszentrum Inncomposites
Neuhaldenslebener Str. 22a
39340 Haldensleben (Zugang Nordstraße)

Sprechzeiten
jeden 2. und 4. Montag im Monat 14.30 bis 17.30 Uhr oder nach Vereinbarung,
Telefon: 03904 489145, e-mail: stadtbuerohunger@t-online.de

 

Ansprechpartnerin Stadtverwaltung
Petra Albrecht,
Markt 20-22
39340 Haldensleben
Telefon: 03904 479371
e-mail: stadtplanung@haldensleben.de

 

Mitglieder des Bürgerbeirats

Kathrin Matthies, 0177 854 7317
Kerstin Bruer, 03904 364 1763
Holger Bannat, 03904 44233

Rainer Schulze, 0170 205 1270
Patrick Thräne, 0151 1221 5654
Doreen Schmidt, 0160 173 80 52

Integriertes Handlungskonzept Althaldensleben 2013
Übersichtsplan Integriertes Handlungskonzept Althaldensleben 2013

Was im jeweiligen Jahr alles erreicht wurde, ist im Jahresbericht dokumentiert. Zum Nachlesen gibt es hier die Jahresberichte des Quartiermanagers:

Jahresbericht 2015 Althaldensleben
Jahresbericht 2016 Althaldensleben
Jahresbericht 2017 Althaldensleben
Jahresbericht 2018 Althaldensleben


Ansprechpartner

Sebastian Lopitz
Stadtteilbüro Althaldensleben
Neuhaldensleber Straße 22a

39340 Haldensleben
Tel.: +49 3904 489 145

stadtbuerohunger@t-online.de
Sprechzeiten: jeder 1. und 3. Montag im Monat, 14.30 bis 17.30 Uhr in den Räumen des Kinderschutzbundes, Waldring 113f, 2. und 4. Montag im Monat, 14.30 bis 17.30 Uhr im Innovationszentrum InnComposites, Neuhaldensleber Straße 22a (Zufahrt über Nordstraße)