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Wanderrouten durch das Hünengräbergebiet

Eine Wanderung durch das Hünengräbergebiet ist eine lohnenswerte und spannende Sache. Hier liegt ein Teil unserer Geschichte aus der Jungsteinzeit. Mehr als 80 Gräber befinden sie hier auf dichtem Raum beieinander. Leider sind einige dieser Gräber dem intensiven Ackerbau zum Opfer gefallen, doch heute noch sieht man einzelne Findlinge als Begrenzungssteine an Ackerrändern liegen.
Um das Hünengräbergebiet zu erkunden, gibt es eine Vielzahl an möglichen Ausgangspunkten. Eine der besten Alternativen ist der "Gräberweg", ein Wanderweg, an dem Informationstafeln auf etwaige Megalithengräber hinweisen. Auf diesem Weg erreicht man unter anderem das Küchtannengrab. Dieses wurde Anfang der 70er Jahre Von Wissenschaftlern der Martin-Luther-Universität Halle mit Unterstützung des Haldensleber Stadtrates rekonstruiert. Der Wanderweg führt weiter Richtung Forsthaus Eiche, in dessen Nähe eines der größten Hünengräber liegt, das Kaisergrab. Wenn man sich dieses gut erhaltene Grab angeschaut hat, sollte man den Weg zurück zum Forsthaus nehmen und eine der anderen Wanderwege zurück nehmen.
Ein weiterer möglicher Ausgangspunkt ist die Alte Ziegelei. Von hier aus kann man jedoch nicht nur den Gräberweg erkunden, sondern auch die Ruine der Wichmannsburg und den Nonnensprung, ein Ort voller Geheimnisse und angeblich verborgenen Schätzen. Auch den goldenen Ritter findet man hier, der einsam bis in alle Ewigkeit sein Gut zu bewahren scheint. Auf dem Gräberweg zurück Richtung der Alten Ziegelei findet man noch die Teufelsküche, ein weiteres, interessantes Megalithengrab.

Weitere Informationen finden sie auch auf der Seite des Haldensleber Museums.