KUNSTGALERIE in der KulturFabrik Haldensleben
Bildende Kunst wird in der KulturFabrik Haldensleben groß geschrieben. Die KulturFabrik ist nicht nur ein Veranstaltungszentrum für Lesungen, Konzerte, Kino und mehr, sondern beherbergt auch eine Kunstgalerie. Das Besondere an der Galerie in der KulturFabrik ist, dass die Galerieräume zugleich Veranstaltungsräume sind. Das hat den Vorteil, dass beispielsweise Konzertgäste, die keine Intention eines Ausstellungsbesuchs hegen, mit der ausgestellten Kunst in Berührung kommen. So vergrößert sich der Kreis der Rezipienten und auch gleichzeitig der Kreis der Aufmerksamkeit.
Der Alsteinklub in der KulturFabrik zeigt jährlich etwa fünf Ausstellungen. Eine Dauerausstellung gibt es nicht. Neben namhaften Künstlern, wie der Gitarrist der Rolling Stones Ron Wood oder Prof. Dr. Karl Oppermann, deren Werke hier bereits ausgestellt wurden, zeigen vornehmlich regionale Künstler ihre Werke. Auch Laienkunst wird präsentiert, da sich die KulturFabrik als ein Ort der Soziokultur versteht. Es geht um eine „Kunst von unten“, um die Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Die Vielfalt der Bildenden Kunst zu demonstrieren, ist Anliegen unserer Galeriearbeit.
Es gibt kein bestimmtes Genre, das bevorzugt präsentiert wird. Fotografien haben hier neben Skulpturen, Landschafts-, Porträt-, Akt- oder Abstrakter Malerei ihren Platz. Wir geben Künstlern Gelegenheit, ihre Werke in angemessenen Räumen auszustellen. Durch unsere Aktivität fördern wir gleichzeitig das Künstlerleben und das Interesse an Kunst im Haldenslebener Raum.
Sollten auch Sie an einer Ausstellung in der Kunstgalerie der KulturFabrik Haldensleben interessiert sein, so finden Sie hier die Informationsbroschüre mit allen relevanten Informationen, wie Raumansichten, Maßen, Grundrissen sowie Konditionen.
Aktuelle Ausstellung
Vernissage am 18.09.2026 um 18 Uhr: "Im Atem der Zeit" - Teresa Casanueva.
Im Rahmen des Projekts HDL–HAV: Ausstellungen, Workshops und Konzerte als Begegnungsort zwischen Haldensleben und Havanna.
Zwischen dem Sichtbaren und dem bloß Geahnten entwickelt die in Kuba geborene Berliner Künstlerin Teresa Casanueva eine eigenständige zeitgenössische Position: Malereien, Zeichnungen und grafische Arbeiten, die Zeit nicht abbilden, sondern erfahrbar machen – als Stimmung, als Atemzug, als flüchtigen Moment, in dem Vergangenheit und Gegenwart einander berühren.
Casanueva absolvierte ihr Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (Textil; Aufbaustudium Malerei/Grafik) und lebt als freischaffende Künstlerin in Berlin. Ihre intermediale Praxis begreift Malerei, Zeichnung und Druckgrafik als gleichwertige Ausdrucksfelder eines gemeinsamen visuellen Denkens. Im tastenden Prozess, ohne vorgefertigte Bildkonzeption, entstehen Werkgruppen, die einander durchdringen und wechselseitig befragen: Bildräume des Aufscheinens, in denen Figuration und Abstraktion, Materialität und Atmosphäre, simultane Wirklichkeiten in produktiver Spannung verharren: „Was mich interessiert, ist nicht das Objekt, sondern das, was zwischen den Dingen lebt – Atmosphären, Stimmungen, simultane Wirklichkeiten, die sich nur für einen Moment zeigen und dann wieder entgleiten“, so Casanueva.
Teresa Casanueva,
Die Laudatio wird von Dr. Uwe Förster - Kunstmuseum Kloster unser Lieben Frauen gehalten.
Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung wird der Abend von kubanischer Musik "Los Cuban Boys" begleitet. Ergänzend dazu finden in den Herbstferien Kunstworkshops für lokale Kinder und Jugendlichen statt, unter anderem zu Techniken wie Upcycling und Pop-up-Art.
Nächste Ausstellungen
Vernissage am 05.11.2026 um 18:30 Uhr im Clubraum EG: Fotoausstellung "erschüttert" + Vortrag von Fotograf und Autor Till Mayer“
Was bleibt vom Krieg, wenn die Waffen schweigen? Die eindrucksvolle Wanderausstellung „erschüttert“ des Fotojournalisten Till Mayer und der Hilfsorganisation Handicap International erzählt die Geschichten von Menschen, deren Leben durch Explosivwaffen für immer verändert wurde. Bewegende Fotografien und persönliche Berichte machen sichtbar, welche Folgen bewaffnete Konflikte für Zivilistinnen und Zivilisten weltweit haben. Die Ausstellung zeigt dabei nicht nur Leid und Verlust, sondern auch Mut, Hoffnung und den Kampf um Würde und Teilhabe. Die Ausstellung wurde bereits im Deutschen Bundestag sowie an zahlreichen Kultur- und Bildungsorten gezeigt.
Zur Eröffnung ist der renommierte Fotojournalist Till Mayer persönlich anwesend und gibt in einem Vortrag Einblicke in seine Arbeit in Krisen- und Kriegsgebieten weltweit. Mayer dokumentiert seit über 30 Jahren die Lebensrealitäten von Menschen in Konfliktregionen und wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet.
Organisation: Bildungsreferentin - EINE WELT Netzwerks Sachsen-Anhalt e.V.
Bild: © Till Mayer / Handicap International
Vernissage am 06.11.2026 um 18:30 Uhr: ARCHeLINA & Cat and the free bird
Bald gibt es mehr Infos!