Nach Sanierung fertig: Feierliche Übergabe der Sporthalle Zollstraße
Was für eine Freude bei den kleinen und großen Sportlern: Nach etwas über vier Jahren Bauzeit konnte am Donnerstag, 19. Februar, die Sporthalle in der Zollstraße wieder den Vereinen zur Nutzung übergeben werden. Zur feierlichen Wiedereröffnung kamen neben Bürgermeister Bernhard Hieber und Klaus Zimmermann, Sachsen-Anhalts Staatssekretär für Inneres und Sport, auch Vertreter des Stadtrates und der Landespolitik sowie vom Kreissportbund Börde und von den verschiedenen Sportvereinen.
Bürgermeister Bernhard Hieber betonte: „Ich bin sehr froh, dass das Warten nun ein Ende hat und die Sporthalle endlich wieder von den Vereinen genutzt werden kann“. Die Halle biete nicht nur optimale Bedingungen für den Vereinssport, sondern sei auch ein weiterer wichtiger Baustein für die Bildungs- und Sportinfrastruktur in Haldensleben.
Nachdem Ende 2021 bei einer turnusmäßigen Überprüfung der Dachkonstruktion gravierende Risse in den tragenden Holzbindern festgestellt wurden, war die Stadt gezwungen, die Halle bis auf Weiteres für die Nutzung zu sperren.
In den Folgemonaten erfolgte zunächst eine umfangreiche Untersuchung und Kartierung der Risse und es wurde ein Gutachten zu den notwendigen Arbeiten erstellt, um die anfallenden Kosten einschätzen und die verschiedenen Maßnahmen beauftragen zu können. Zudem mussten Fördermittel beantragt werden. Im November 2024 konnten die Sanierungsarbeiten beginnen.
Zunächst wurde das Holztragwerk saniert und verstärkt. Die Deckenstrahlheizkörper wurden samt Paneeldecke ausgetauscht und dadurch für den Einsatz einer nichtfossilen Heizungsquelle ertüchtigt. Auf dem Dach wurde eine Photovoltaikanlage errichtet. Außerdem wurden die Wände und Fenster erneuert, die für die Verstärkung des Tragwerkes zurückgebaut werden mussten. Und schließlich wurden Beleuchtung, Beschallung und Energieversorgung erneuert.
Insgesamt waren für die Sanierungsmaßnahmen Kosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro zu schultern. 1,23 Millionen Euro wurden dabei zu 50 Prozent mit Mitteln aus der Förderung des kommunalen Sportstättenbaus Sachsen-Anhalt finanziert.