Philosophiewerkstatt mit Liselotte Schuckert: »War Schopenhauer wirklich ein Misanthrop?« über Irvin D. Yaloms ,,Die Schopenhauerkur«
11.11.2026
18:30 bis 20:30 Uhr
KulturFabrik Haldensleben
KulturFabrik Alsteinklub
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Haldensleben
Landkreis Börde
Eintritt: frei, über eine Spende zur Förderung der kulturellen Vielfalt freuen wir uns.
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Philosophiewerkstatt mit Liselotte Schuckert: „War Schopenhauer wirklich ein
Misanthrop?“ über Irvin D. Yaloms ,,Die Schopenhauerkur“
„Die Schopenhauer-Kur“ ist ein bekannter Therapie-Roman des US-amerikanischen Psychiatrieprofessors und Autors Irvin D. Yalom, der im Jahr 2005 veröffentlicht wurde.
Der 65-jährige, renommierte Psychoanalytiker Julius Hertzfeld erhält die Diagnose unheilbarer Hautkrebs und hat schätzungsweise noch ein Jahr zu leben. Angesichts seiner Endlichkeit bilanziert Julius sein Leben und kontaktiert Philip Slate – einen ehemaligen Patienten, der früher unter schwerer Sexsucht litt und den Julius damals nicht heilen konnte.
Philip behauptet, sich mithilfe der Philosophie Arthur Schopenhauers selbst von seiner Sucht geheilt zu haben, und arbeitet inzwischen selbst als philosophischer Berater. Er bittet Julius um Supervision für seine offizielle Zulassung als Therapeut. Julius stimmt zu – allerdings unter der Bedingung, dass Philip zuvor als Teilnehmer in seine bestehende wöchentliche Selbsthilfegruppe (Gruppentherapie) einzieht… Die Kapitel der eigentlichen Handlung wechseln sich regelmäßig mit erzählenden Kapiteln über das exzentrische, einsame Leben und die pessimistische Philosophie Arthur Schopenhauers ab.
Liselotte Schuckert, Gast des Philosophischen Salons seit der 1. Stunde, nähert sich diesem Roman und möchte uns vermittelt durch diese Geschichte das Leben und das Gedankengebilde von Arthur Schopenhauer näherbringen.
Der Roman behandelt den Umgang mit dem eigenen Tod, Lebensrückblick, Vergebung, Sinnsuche und die Frage, wie philosophische Weisheit als Trost oder Schutzschild dienen kann.
Diskussionsfreude nicht vergessen!
Eintritt: frei, über eine Spende zur Förderung der kulturellen Vielfalt freuen wir uns.