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Wie können die Pflanzen angeordnet werden?

Ein besonderer Unterschied zu klassischen Beeten ist, dass Staudenmischpflanzungen nicht streng geplant, sondern meist locker über die Fläche verteilt werden. Je nachdem, wie die Pflanzen angeordnet werden, entstehen unterschiedliche Pflanzbilder. Die ausgewählte Anordnung beeinflusst nicht nur das Aussehen, sondern auch den Pflegeaufwand und die Entwicklung der Pflanzen. Insgesamt werden etwa 5 bis 8 Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt.

Im Folgenden werden vier verschiedenen Bepflanzungstypen vorgestellt:

Mischpflanzung

Bei der klassischen Mischpflanzung werden die Stauden locker und ohne feste Struktur über die Fläche verteilt. Nur die größeren, prägenden Gerüststauden werden gezielt gesetzt, während Begleit-, Boden- und Füllstauden frei eingemischt werden. So entsteht ein natürlich wirkendes Pflanzbild – ähnlich wie eine blütenreiche Wiese. Diese Art der Pflanzung ist einfach anzulegen und kommt mit kleinen Abweichungen gut zurecht. Gleichzeitig kann das Erscheinungsbild je nach Verteilung unterschiedlich wirken von lebendig und abwechslungsreich bis etwas unruhig. Der Pflegeaufwand ist insgesamt überschaubar mit 3 bis 5 Pflegegängen je Jahr, erfordert aber etwas Erfahrung. Dabei ist es wichtig, gewünschte Pflanzen von unerwünschten Aufwuchs zu unterscheiden.

Wer ein klareres und stärker gestaltetes Bild wünscht, kann die Pflanzen auch gezielter anordnen oder in Gruppen pflanzen. So entstehen strukturiertere Varianten der Mischpflanzung.

Kerngruppenpflanzung

Bei manchen Staudenmischungen wird empfohlen einzelne Pflanzen gezielt in kleinen Gruppen zusammen zu pflanzen. Diese sogenannten Kerngruppen wiederholen sich über die Fläche und geben der Pflanzung eine klare Struktur. Die übrigen Pflanzen werden weiterhin locker verteilt, wie bei der klassischen Mischpflanzung.

Verlaufpflanzung

Bei Verlaufspflanzungen werden Pflanzen so angeordnet, dass innerhalb einer Fläche sanfte Übergänge entstehen. So kann auf unterschiedliche Standortbedingungen reagiert werden, ohne dass harte Grenzen oder getrennte Bereiche sichtbar sind. Auffällige Pflanzen werden dabei stellenweise in Gruppen gesetzt und an anderer Stelle wieder aufgelockert. Dadurch entstehen fließende Übergänge zwischen verschiedenen Pflanzbereichen. Das Beet wirkt wie aus einem Guss.

Mosaikpflanzung

Stauden können auch in größeren Gruppen, Blöcken oder Bändern gepflanzt werden. Dadurch entsteht ein ruhigeres und stärker geordnetes Erscheinungsbild. Allerdings gehen dabei einige Vorteile der klassischen Mischpflanzung verloren. Wenn Pflanzen in Gruppen gepflanzt werden und einzelne Arten ausfallen oder zeitweise unattraktiv wirken, fällt das deutlich stärker auf. Das kann zu einem höheren Pflegeaufwand führen. Solche stärker strukturierten Pflanzungen müssen daher sorgfältig geplant und regelmäßig gepflegt werden, um dauerhaft gut auszusehen.

Weiterführende Informationen sowie eine Bildliche Darstellung erhalten Sie auf folgenden Seiten:

BDS Staudenmischungen - Anlage einer Mischpflanzung