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Warum sind Staudenmischpflanzungen pflegearm?

Staudenmischungen wurden so entwickelt, dass die einzelnen Pflanzenarten optimal zusammenarbeiten. Jede Art übernimmt eine bestimmte Aufgabe und trägt dazu bei, dass die Pflanzung langfristig stabil bleibt. Bodendecker schließen freie Flächen, Füllstauden besiedeln entstehende Lücken und Begleit- sowie Gerüststauden sorgen für Struktur und Vielfalt.

Durch diese abgestimmte Zusammensetzung entsteht mit der Zeit ein weitgehend selbstregulierendes Pflanzsystem. Freie Bodenflächen werden reduziert, wodurch weniger Platz für unerwünschten Aufwuchs bleibt. Gleichzeitig können einzelne Pflanzen ausfallen, ohne dass sofort Lücken oder gestalterische Defizite entstehen.

Voraussetzung für diesen Erfolg ist jedoch ein geeigneter Standort. Besonders wichtig ist ein auf die Staudenmischung abgestimmter Bodenaufbau. Substrat, Mulch und Pflanzen müssen zueinander passen. Viele Staudenmischungen für sonnige Standorte entwickeln sich beispielsweise auf durchlässigen, eher mageren Böden deutlich besser als auf nährstoffreichen Gartenböden.

Sind Standort und Boden richtig gewählt, benötigen die meist robusten und standortgerechten Pflanzen nur wenig Wasser, Dünger und Pflege. So bleiben die Pflanzungen über viele Jahre attraktiv und artenreich, ohne dass regelmäßig nachgepflanzt oder umgestaltet werden muss.