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Wie entwickelt sich der Pflegeaufwand am Beispiel "Präriemorgen"

Staudenmischungen gelten als pflegearm, benötigen aber dennoch regelmäßige Pflege. Der größte Aufwand entsteht in den ersten Jahren nach der Pflanzung. Sobald sich die Pflanzen etabliert und die Fläche weitgehend geschlossen haben, reduziert sich der Pflegebedarf deutlich. Die Staudenmischung „Präriemorgen“ wurde für sonnige Standorte entwickelt und zeichnet sich durch einen vergleichsweise geringen Pflegeaufwand aus.

1. Jahr – Anwachsen und Etablieren

Im ersten Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem Anwachsen der Pflanzen. Die Stauden entwickeln zunächst ihr Wurzelsystem und bedecken die Fläche noch nicht vollständig.

Pflegemaßnahmen:

  • regelmäßige Kontrolle der Pflanzung
  • entfernen von Wildkräutern (Jäten)
  • regelmäßige Bewässerung
  • Kontrolle der Mulchschicht und ggf. Nachbesserung

Pflegeaufwand: ca. 5 – 6 Pflegegänge pro Jahr

2. Jahr – Schließung der Pflanzung

Die Stauden haben sich etabliert und beginnen, die Fläche zunehmend zu bedecken. Dadurch wird unerwünschter Aufwuchs bereits deutlich reduziert.

Pflegemaßnahmen:

  • Jäten bei Bedarf
  • Wässern nur noch in längeren Trockenphasen
  • Beobachtung der Pflanzenentwicklung
  • Kontrolle und Reduzierung ausbreitungsstarker Arten

Pflegeaufwand: ca. 4 – 5 Pflegegänge pro Jahr

Ab dem 3. Jahr – Eingewachsene Pflanzung

Die Pflanzung hat nun ihren charakteristischen Präriecharakter entwickelt. Viele freie Bodenflächen sind geschlossen und die Stauden stabilisieren sich gegenseitig.

Pflegemaßnahmen:

  • Jährlicher Rückschnitt im Spätwinter (Januar bis Februar)
  • 2 – 4 Kontroll- und Pflegegänge pro Jahr
  • Entfernen einzelner Wildkräuter
  • Kontrolle und Reduzierung stark ausbreitender Arten
  • Nachmulchen bei Bedarf
  • Düngung in der Regel nicht erforderlich

Pflegeaufwand: meist 3 – 5 Pflegegänge pro Jahr inkl. Rückschnitt und Entfernung von Herbstlaub, falls sich Gehölze in der Nähe befinden