Inhalt

Welchen Einfluss hat Mulch?

Mulch bezeichnet eine schützende Schicht aus organischen oder mineralischen Materialien, die auf die Bodenoberfläche aufgebracht wird. In Staudenpflanzungen übernimmt Mulch wichtige Aufgaben: Er schützt den Boden vor Austrocknung, reduziert Temperaturschwankungen, verringert die Verdunstung und erschwert vielen Unkräutern die Keimung. Gleichzeitig bleibt die Bodenoberfläche locker und aufnahmefähig für Niederschläge.

Die Wahl des Mulches beeinflusst maßgeblich die Entwicklung einer Pflanzung. Je nach Material kann Wasser schneller versickern, länger gespeichert werden oder die Bodenoberfläche stärker erwärmt werden. Auch der spätere Pflegeaufwand wird durch die Mulchschicht beeinflusst.

Grundsätzlich wird zwischen organischen Mulchmaterialien wie Rindenmulch, Laub oder Holzhäckseln und mineralischen Mulchmaterialien wie Sand, Splitt oder Kies unterschieden. Organische Mulche werden mit der Zeit zersetzt und können zur Humusbildung beitragen. Mineralische Mulche bleiben dauerhaft erhalten und eignen sich besonders für Staudenpflanzungen an sonnigen und trockenen Standorten.

Im Klima-Schaubeet kommen Sand, Splitt und Rindenmulch zum Einsatz. Dadurch lässt sich vergleichen, wie sich unterschiedliche Mulcharten auf Pflanzenentwicklung, Bodenbedingungen und Pflegeaufwand auswirken.