Bereits im Klimaschutzkonzept der Stadt Haldensleben aus dem Jahr 2019 wurde das große Potenzial zur Nutzung von Abwärme hervorgehoben. Als wichtige Maßnahme wurde daher die Erstellung eines Abwärmekatasters vorgesehen. Anfang 2022 beantragte die Stadt Fördermittel für die Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung. Aufgrund geänderter Förderbedingungen musste der Antrag erneut eingereicht werden und wurde im Mai 2023 bewilligt. Im September 2023 wurde mit der Wärmeplanung begonnen. Für die Durchführung wurde das Ingenieurbüro Plancon aus Trier beauftragt. Im Rahmen des Projekts fanden verschiedene Austauschformate mit den Stadtwerken Haldensleben, großen Industrieunternehmen und den Wohnungsbaugesellschaften statt. Auf dieser Grundlage wurden eine Bestands- und Potenzialanalyse sowie ein Zielszenario für die zukünftige Wärmeversorgung erarbeitet. Die Ergebnisse wurden im März 2025 dem Stadtrat vorgestellt. Anschließend erfolgten von Juli bis August 2025 die öffentliche Auslegung sowie die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben beschloss der Stadtrat die kommunale Wärmeplanung in seiner Sitzung am 18. Juni 2026.
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