Historische Altstadt

Eingefasst von der trutzigen, 1,6 Kilometer langen Stadtmauer drängen sich in Haldenslebens historischem Stadtkern die Häuser aneinander. Vom repräsentativen, großzügigen Markt aus verlaufen die Straßen in rechtwinkligen Fluchten - Beweis für einen planmäßigen Ausbau der Stadt durch Heinrich den Löwen. Das ausgehende Mittelalter mit seiner Kultur der reichen und selbstbewussten Städte und der Stolz ...  » weiterlesen

Kühnesches Haus

Dies ist wohl das schönste alte Haus in Haldensleben: 1592 erbaut, blieb der Fachwerkbau mit dem hohen Giebel und den zwei überkragenden Stockwerken vom 30jährigen Krieg und dem Brand 1661 verschont. Der Juwelier Clemens Kühne erwarb es 1875. Eine Einschrift in einem der Stockwerkbalken erinnert daran, dass er es restaurierte und damit vor dem Verfall bewahrte. ...  » weiterlesen

Templerhaus

Der einst mächtige Ritterorden der Templer hat in Haldensleben seine Spuren hinterlassen, auch über ihre Zerschlagung im 14. jahrhundert hinaus. So finden sich im Norden von Haldensleben die Überreste der einstigen Burg Wichmannsdorf. Heute zeugen nur noch ein paar Steine von ihrer Existenz. Anders sieht es jedoch im Stadtzentrum aus: Hier steht das älteste Haus der Stadt. ...  » weiterlesen

Tortürme

Bülstringer Turm
Mitte des 13. Jahrhunderts wurde der Bülstringer Turm als Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage erbaut. Er war der kleinste der vier ehemaligen Stadttore und wurde nachträglich in die Stadtmauer eingefügt.
Große bauliche Verränderungen erfuhr der Turm nur selten. Im Jahre 1858 wurde das dreigeschossige Bauwerk aufgestockt. Die alte Turmuhr wurde 1911 durch eine ...  » weiterlesen

Kirchen in und um Haldensleben

Evangelische Kirche St Marien in Haldensleben Textanriss überspringen Die Kirche entstand auf den Grundmauern älterer Kirchengebäude. Bereits vor der Zerstörung der Stadt Haldensleben durch Truppen des Magdeburger Erzbischofs Wichmann im Jahr 1181 befand sich hier eine Kirche. Auch diese wurde 1181 zerstört. Gemeinsam mit dem Wiederaufbau der Stadt erfolgte dann ab 1223 der Bau einer ...  » weiterlesen

Hünengräbergebiet

Das größte geschlossene Großsteingräbergebiet Mitteleuropas
Großsteingräber gehören zu den archäologischen Kulturdenkmalen, die seit langen großes öffentliches Interesse finden. Ursprünglich weit verbreitet, sind diese volkstümlich auch als Hünengräber bezeichneten prähistorischen Grabanlagen in vielen Gegenden dem intensiven Straßenbau und den neuen Feldbaumethoden des 19. Jahrhunderts zum Opfer gefallen.
Lediglich in Waldgebieten waren sie wie Hügelgräber und Wallanlagen ...  » weiterlesen

Schloss und Barockgarten Hundisburg

Schloss Hundisburg mit seinen historischen Garten- und Parkanlagen liegt am Nordrand der Magdeburger Börde. Schon im 12. Jahrhundert existierte hier zwischen dem einstigen Erzbistum Magdeburg und den welfischen Territorien die Hunoldesburg, jene wehrhafte Burg, von der heute noch der Bergfried als Südturm des Schloses erhalten ist. Ab 1544 zum Renaissanceschloss umgebaut, ließ es Johann Friedrich ...  » weiterlesen

Technisches Denkmal Ziegelei

1882 wurde in Hundisburg eine Ziegelei-Fabrik gegründet, die noch bis 1990 Ziegel produzierte. Nach der Stilllegung wurde 1991 ein Förderverein gegründet, der die ehemalige Fabrik und das Gelände zu einem technischen Denkmal umgeformte. Heute bietet das Technische Denkmal einen für Deutschland einzigartigen Einblick in die Geschichte der Ziegelei.
In der ehemaligen Tongrube entstand ein Feuchtbiotop ...  » weiterlesen

Ruine Nordhusen

Der stattliche 17 Meter hohe Querturm aus Bruchsteinmauerwerk erinnert an eine vor 800 Jahren bedeutende Siedlung, die schon im Mittelalter zur Wüstung wurde. Weitere Hinweise darauf bieten ein teilweise erhaltener Hohlweg und Reste einer 1843 abgebrannten Wassermühle.
Die Ruine Nordhusen ist ein weithin sichtbares Zeichen für das ehemalige Siedlung Nordhusen. Erstmals wurde die Siedlung 1218 ...  » weiterlesen