Zur Geschichte der Stadt- und Kreisbibliothek Haldensleben



Bibliotheksgeschichte 1Im Dezember 1899 erhält der Magistrat der Stadt Neuhaldensleben eine Anfrage „Die Volksbibliothek betreffend“ mit der Bitte um Errichtung einer solchen Bibliothek und Bewilligung eines einmaligen Betrags von 200 Mark sowie Übernahme laufender Kosten in Höhe von 50 Mark. Damit beginnt die Geschichte der Stadt- und Kreisbibliothek Haldensleben.

Eröffnet wird die erste Volksbibliothek 1900 in der Mädchenschule im Breiten Gang, erster Leiter der Bibliothek ist der pensionierte Rektor Irgang.

Im Laufe der Jahrzehnte erlebt die Bibliothek viele Veränderungen: Vergrößerungen aber auch Verkleinerungen der Medienbestände, Aufnahme neuer Medien wie z.B. Schallplatten und Tonbandkassetten im Jahr 1974, DVDs im Jahr 2000, digitale Medien zur Onlineausleihe Ende 2011.

Aber auch viele Ortswechsel prägen die Geschichte der Bibliothek: Sie befindet sich mal in der Bülstringer Straße 30 (1946), mal in der Thälmannstraße (heutige Hagenstraße), vorübergehend auch in der Burgstraße bis sie schließlich 1999 zwei Etagen in der neu geschaffenen KulturFabrik bezieht. Aus der einfachen Volksbibliothek wird mit der Zeit eine große Stadt- und Kreisbibliothek mit überörtlichen Aufgaben.

Im Jahr 2012 bietet die Stadt- und Kreisbibliothek Haldensleben ihren Nutzern über 70.000 Medien zur Ausleihe an - Bücher, Zeitschriften, Videos, DVDs, Kassetten, Musik-CDs, Hörbücher, CD-ROMs, e-books, e-Hörbücher, e-Filme und e-Zeitschriften.

Als größte der zehn hauptamtlich geleiteten Bibliotheken des Landkreises Börde betreut die Bibliothek Haldensleben 2012 mehr als 30 Schul- und Gemeindebibliotheken des Landkreises, von denen etwa 25 regelmäßig den Kreisleihverkehr in Anspruch nehmen.