Integrative Kita "Ratz und Rübe"

Die integrative Kindertagesstätte "Ratz und Rübe" der Lebenshilfe Ostfalen nahm 2010 ihren Betrieb auf.

Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Die gemeinsame Erziehung muss sich an alle Kinder, unabhängig von Behinderungsgrad und Behinderungsart wenden, also auch an psychosozial auffällige oder ausgegrenzte Kinder.

Kinder brauchen Kinder
Je früher sie Erfahrungen mit Menschen machen können, die sich von ihnen durch Aussehen, Bewegung, Sprechen, Denken und Handeln unterscheiden, desto früher und selbstständiger sie die Bereitschaft entwickeln, die Vielfältigkeit des menschlichen Lebens anzunehmen und als Bereicherung zu empfinden.

Integration stellt sich als ein wechselseitiger Prozess des Leben Lernens und der Befreiung aus dem jeweiligen isolierten Lern- und Erfahrungsfeld dar. Integrative Erziehung beinhaltet eine Absage an institutionelle und begriffliche „Besonderung“ (z. B. Defekt, Störung, Ausfall) zugunsten einer Betonung der Ganzheitlichkeit einer Person.

In den integrativen Kindertagesstätten werden Regelkrippen- und Kindergartenkinder im Alter von 0-6 Jahren betreut und behinderte bzw. von Behinderung bedrohte Kinder im Alter von 2-7 Jahren gefördert.

Kinder brauchen Kinder
Durch das Kinderbetreuungsgesetz, was vom Kinderförderungsgesetz abgelöst wurde und der daraus resultierenden Verordnung werden behinderte Kinder nur noch integrativ betreut und gefördert.

Für Kinder, die aufgrund ihrer Behinderung und fachärztlicher Diagnostik nicht integriert werden können, halten wir es weiterhin für notwendig, eine heilpädagogische Fördergruppe aufrecht zu erhalten, um die individuelle und intensive Förderung durchführen zu können.

Hier geht es zur Homepage der Lebenshilfe Ostfalen (externer Link).