Einzelhandelskonzept der Stadt wird 2018 aktualisiert

Die Stadt Haldensleben hat ihre Einzelhandelsentwicklung gutachterlich begleiten lassen und steuert diesbezügliche Vorhaben mit ihren städtebaulichen Möglichkeiten. 2004 wurde das Einzelhandelskonzept erarbeitet und soll 2018 aktualisiert werden.

Im Ergebnis besitzt die Stadt Haldensleben eine für ihre Größe weitestgehend ausgewogene und städtebaulich tragfähige Zentrenstruktur. Eine wohnungsnahe Grundversorgung mit Waren des täglichen Bedarfs ist in großen Teilen des Stadtgebietes gegeben. Zentrenrelevanter, d. h. für Innenstädte typischer und notwendiger Einzelhandel, findet überwiegend auch nur dort statt und trägt maßgeblich zu deren Belebung bei. Flächenintensiver Einzelhandel mit sogenannten nichtzentrenrelevanten Sortimenten - wie beispielsweise Möbel und Baumarktsortimente - ist auf ausgewählte Standorte konzentriert.

Im Rahmen des durch das Büro GMA erarbeiteten Einzelhandelskonzeptes wurden Entwicklungschancen für den Einzelhandel eingeschätzt und Handlungsempfehlungen zu Verkaufsflächenpotentialen und deren Verteilung gegeben. In diesem Zusammenhang wurden auch aktuell beabsichtigte Einzelhandelsvorhaben beurteilt.

Die Stadt Haldensleben hält an ihrem Entwicklungsleitbild der „räumlich funktionalen Gliederung“ fest, nachdem es für den Einzelhandel nur an städtebaulich geeigneten Standorten Entwicklungsspielräume gibt. Danach darf und soll es im Hauptzentrum, der Innenstadt, ein möglichst vollständiges und vielfältiges Einzelhandelsangebot in allen Bedarfsbereichen geben.

Das Stadtteilzentrum ‚Althaldensleben‘ dient als Nebenzentrum vorrangig der Nahversorgung mit Lebensmitteln.

Ein weiteres Nebenzentrum ist das Grundversorgungszentrum ‚Am Süplinger Berg‘, welches überwiegend der wohnortnahen Grundversorgung mit Lebensmitteln dient und nur vereinzelt weitere Läden sowie Dienstleistungsangebote aufweist. Die Abgrenzung dieses Zentrums wurde um den Standort des dortigen Lebensmitteldiscounters erweitert. In den ausgewiesenen Zentren sind Einzelhandelsentwicklungen in dem Rahmen ihrer zugewiesenen Funktionen grundsätzlich möglich.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von sogenannten solitären Nahversorgungsstandorten, die zumeist lediglich aus einem einzelnen Einzelhandelbetrieb, im Regelfall einem Lebensmitteldiscounter bestehen. In städtebaulich integrierten Lagen ist ihr Erhalt im Sinne des Konzeptes. Erweiterungen sind möglich, sofern sie der Nahversorgung der umliegenden Wohnsiedlungsbereiche dienen und negative Auswirkungen auf die eigentlichen Einzelhandelszentren und die sonstige wohnortnahe Grundversorgung auszuschließen sind.

Das in 2018 aktualisierte Einzelhandelskonzept soll durch den Stadtrat als Leitlinie der Stadtentwicklung beschlossen werden.

Einzelhandelsentwicklungskonzept aus dem Jahr 2004.

Kartenmaterial:

Karte 1 - Lage und ZO-Gefüge
Karte 1 - Lage und ZO-Gefüge
Karte 2 - Abgrenzung Einkaufsinnenstadt
Karte 2 - Abgrenzung Einkaufsinnenstadt
Karte 3 - Lagen Innenstadt
Karte 3 - Lagen Innenstadt
Karte 4 - großflächiger Einzelhandel
Karte 4 - großflächiger Einzelhandel
Karte 5 - Einzugsgebiet
Karte 5 - Einzugsgebiet
Karte 6 - Investitionsvorranggebiet
Karte 6 - Investitionsvorranggebiet
Karte 7 - Einzelhandelsplanungen
Karte 7 - Einzelhandelsplanungen
Karte 8 - Wettbewerber
Karte 8 - Wettbewerber

Vergrößerungen:

Karte 1 - Lage und ZO-Gefüge
Karte 2 - Abgrenzung Einkaufsinnenstadt
Karte 3 - Lagen Innenstadt
Karte 4 - großflächiger Einzelhandel

Karte 5 - Einzugsgebiet
Karte 6 - Investitionsvorranggebiet
Karte 7 - Einzelhandelsplanungen
Karte 8 - Wettbewerber