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Als Krankenversicherte/r erhalten Sie Haushaltshilfe, wenn Sie den Haushalt im Krankheitsfall nicht alleine bewältigen können, zum Beispiel wenn Sie nicht selbst einkaufen gehen oder kochen können. Allerdings nur wenn keine weitere Person im gleichen Haushalt lebt, die Sie unterstützen kann. Zum Beispiel:

  • bei schwerer Erkrankung
  • bei ambulanter Therapie
  • nach einem Krankenhausaufenthalt
  • einer ambulanten Operation
  • einer Chemo- bzw. Strahlentherapie
  • wenn im Haushalt ein Kind lebt, das bei Beginn der Haushaltshilfe das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder das behindert und auf Hilfe angewiesen ist

Ihre Krankenkasse entscheidet, ob Sie einen Anspruch auf Haushaltshilfe haben.

Wird der Haushalt über Verwandte (bis 2. Grades) fortgeführt, kann die Krankenkasse keine Vergütung zahlen. Fahrtkosten und Verdienstausfälle können aber berücksichtigt und bis zu einem gewissen Teil von der Krankenkasse übernommen werden.