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Haldensleben 2030+ - Ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept entsteht

+++ Wer kommt, bleibt - Wer bleibt, fragt +++


Gut 30 Jahre nach Mauerfall und Wende ist in Haldensleben viel passiert. Doch wie soll sich die Stadt Haldensleben positionieren? Welche Entwicklungsziele soll sie anstreben, um auch in Zukunft erfolgreich aufgestellt zu sein?

Immer drängender werden diese Fragestellungen. Und diesen möchten Rat und Verwaltung nachgehen, sie in einem Stadtentwicklungskonzept (kurz INSEK) auf den Punkt bringen. Für die inhaltliche Bearbeitung und Prozessbegleitung wurde im Frühjahr 2020 das Leipziger Planungsbüro „Büro für urbane Projekte“ beauftragt.
Bereits in den vergangenen Jahren wurden Entwicklungskonzepte für Haldensleben erstellt. Neu ist jedoch, dass diesmal ein themenübergreifendes und gesamtstädtisches Zielkonzept erarbeitet wird, das sowohl die städtischen als auch ländlichen Gebiete Haldenslebens umfasst.

Das Konzept versteht sich als Grundlage und gesamtstädtische Strategie für die zukünftige Entwicklung der Stadt Haldensleben. Es vereint alle für die Stadtentwicklung bedeutsamen Themen. Hierfür ist die Einbindung möglichst vieler Akteure der Stadtgesellschaft notwendig.

Die Stadt sowie die Bearbeiter des Konzepts haben sich zum Ziel gesetzt, die wichtigsten Handlungsschwerpunkte bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus festzulegen und miteinander in Einklang zu bringen. Dafür werden zunächst der gegenwärtige Zustand der Stadt untersucht, fachübergreifende Themen der Zukunft definiert, mit „Experten“ der Stadtgesellschaft gesprochen und die Herausforderungen der nächsten Jahre bestimmt.

Dabei soll auch herausgearbeitet werden, was bisher erreicht wurde und worin die Stärken und Potenziale der Stadt liegen.

Während des nun beginnenden etwa anderthalbjährigen Arbeitsprozesses sind alle Interessierten eingeladen, sich zu beteiligen und so die Zukunft von Haldensleben mitzugestalten. Dafür werden verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung angeboten. So findet im September ein Öffentliches Forum statt, auf dem es nähere Informationen zum Konzept und erste Mitmachangebote geben wird. Gleichzeitig startet eine Bürgerbefragung, um nach Sichtweisen, Standpunkten und Wünschen zu fragen und eine gemeinsame Diskussion zu eröffnen.

Während der gesamten Zeit wird ein breit angelegtes Online-Angebot installiert, in dem die offenen Fragen und Themen auch digital diskutiert und abgestimmt werden können.

Anna Kunath und Andreas Paul vom Leipziger Planungsbüro „Büro für urbane Projekte“ betreuen das Vorhaben und werden in den kommenden Wochen zahlreiche Interviews mit Stadtakteuren führen.