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Ein Prostitutionsgewerbe betreibt jemand, wer gewerbsmäßig sexuelle Dienstleistungen durch mindestens eine andere Person anbietet oder Räumlichkeiten hierfür bereitstellt.

Beispiele für ein Prostitutionsgewerbe sind

  • Prostitutionsstätte (z. B. Bordell, Laufhaus) betreiben
  • ein Prostitutionsfahrzeug bereitstellen,
  • eine Prostitutionsveranstaltung organisieren oder durchführen
  • oder eine Prostitutionsvermittlung (z. B. Escort-Vermittlung) betreiben.  

Der Betrieb eines Prostitutionsgewerbes setzt voraus, dass der oder die Gewerbetreibende aus der Prostitution einer anderen Person einen wirtschaftlichen Nutzen zieht. Ein Prostitutionsgewerbe betreibt damit nicht, wer ausschließlich aus seiner eigenen Prostitutionstätigkeit Nutzen zieht. Diese Personen sind Prostituierte und unterliegen der Anmeldepflicht sowie der Pflicht zur gesundheitlichen Beratung.

Die Erlaubnis kann befristet und mit Nebenbestimmungen versehen werden.

Ebenso können Sie Ihr Prostitutionsgewerbe durch eine oder mehrere stellvertretende Person(en) betreiben lassen. Auch hierfür benötigen Sie eine gesonderte Erlaubnis.