Inhalt

Alstein-Schüler begrüßen die Roland-Skulptur auf ihrem Schulgelände

Die Schüler der Gebrüder Alstein Schule sind um eine Attraktion reicher. Am 18. Dezember haben sie gemeinsam mit der stellvertretenden Bürgermeisterin, Sabine Wendler, auf ihrem Schulgelände, die Skulptur des Reitenden Rolands präsentiert.
Die stand zuvor im Rolandgarten und verschwand dann plötzlich ganz aus der Stadt-Silhouette.
Der Grund: Der Miniatur-Roland musste repariert werden und sollte im Anschluss einen neuen Platz erhalten.
Bei ihrer Suche nach geeigneten Handwerkern und einem neuen Standort stieß Petra Albrecht, Abteilungsleiterin für Stadtplanung, auf Michael Blaschke und beide Aufgaben waren auf einen Schlag gelöst. Der Leiter der Alstein Schule erklärte sich sofort bereit, die Skulptur auf dem Schulgelände aufstellen zu lassen und organisierte zudem auch noch die Instandsetzung.
Die Reparatur führten Helge Franz und Thomas Seelmann aus. Sie investierten rund 30 Stunden Arbeitszeit und wollten keinen Cent dafür.

„Wenn jemand etwas Besonderes getan hat, sollte er auch besonders geehrt werden“, sagte Michael Blaschke nach der Präsentation beim Weihnachtskonzert der Schule und überreichte den beiden Helfern jeweils eine Alstein-Armbanduhr. Zusätzlich durften sich die Männer ins Goldene Buch der Schule eintragen.
„Mit der Rolandskulptur steht unsere Schule auf drei Säulen – der Europagedanke, die Musik und die örtliche Vernetzung", so der Schulleiter.

Zur Erinnerung: Das Kunstprojekt, das sich hinter der Skulptur verbirgt, wurde 2011 vom Quartiermanagement zusammen mit dem Cottbuser Künstler Jörn Hanitzsch für das Rolandgebiet entwickelt.
Ab Februar 2012 stellte dann der Bildhauer Udo Bielagk den Reitenden Roland in seiner Lausitzer Werkstatt her. Der Öffentlichkeit wurde er am 14. September 2012 im Rahmen des „Langen Abends im Rolandgarten“ präsentiert und einige Monate später, Anfang 2013, im Rolandgarten aufgestellt.