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Ausbau, Sanierung, Planung – im städtischen Bauamt herrscht Hochbetrieb

Ein Bagger gräbt sich Stück für Stück durch die Rottmeisterstraße in Haldensleben. Von der Fahrbahndecke ist schon nichts mehr zu sehen. Was hier passiert? „Grundhafter Ausbau“, sagen die  Fachleute – und zwar in den Bereichen Rottmeisterstraße (37-41 u. 43-53) und Alsteinstraße (31-41). Das bedeutet: neue Fahrbahn, Ausbau der Gehwege und Anlage von Stellplätzen. Dazu wird die Straßenbeleuchtung erneuert, ein neuer Regenwasserkanal eingebaut und bei der Gelegenheit auch noch ein Stromkabel und eine Trinkwasserleitung verlegt. Schon im Oktober soll alles fertig sein.
Für den Laien klingt das nach Großprojekt. Für die Mitarbeiter im städtischen Bauamt ist es eine von vielen Maßnahmen. Schon zu Jahresbeginn stand fest: 2018 wird ein Jahr unter Hochdruck für das Bauamt. Von zehn Mio. Euro Investitionsbudget war die Rede und von insgesamt 66 Bauprojekten.
„Einige Termine haben sich schon verschoben. Aber das ist nichts Überraschendes in unserem Metier“, sagt Bauamtsleiter Holger Waldmann. Das heißt: nicht alles ist vorhersehbar. Beispiel Neuenhofer Straße: die sollte bis Ende Mai fertig sein. Weil der Landkreis aber noch Reparaturen im Straßenkörper vornehmen musste, verschob sich die Fertigstellung auf Mitte Juli. Ebenfalls verschoben auf das nächste Jahr hat sich der Baubeginn der Maßnahme Bornsche Straße – hier gab es u.a. unterschiedliche Meinungen zur Einstufung der Straße. Diese Einstufung lässt die Stadt im Moment extern überprüfen.
Ein aktueller Blick auf die Projektübersicht zeigt aber, dass Verschiebungen die Ausnahmen sind. Die meisten Maßnahmen verliefen bzw. verlaufen nach jetzigem Stand planmäßig – wie die bereits fertiggestellte Werderstraße oder der mit Baustart September geplante Umbau des Speiseraumes der GS Otto-Boye. Besonders präsent auf der Liste sind die Kitas: die „Sonnenblume“ wird mit einer Containerlösung temporär erweitert und das Erdgeschoss wird saniert (Aug. fertig), im „Zwergenhaus“ wird die Rauch- und Wärmeabzugsanlage ertüchtigt und die Fassade gemalert (Sept./ Okt. fertig). Die Zaunanlage im „Birkenwäldchen“ wird bis Sept. erneuert und für die Kitas „Max u. Moritz“ und „Wirbelwind“ werden europaweite Ausschreibungen für die Planungsarbeiten vorbereitet. Und nebenbei lauifen die Sanierungsprojekte in den Kitas „Märchenburg“ (2019) und „Regenbogen“ (2020).