Ein Vierteljahrhundert WOBAU - eine Erfolgsgeschichte made in Haldensleben 

Tolle Aussicht: Wobau-Geschäftsführer Dr. Dieter Naumann auf dem Balkon eines Plattenbaus am Süplinger Berg.Dr. Dieter Naumann steht auf dem Balkon eines Plattenbaus im Wohngebiet Süplinger Berg und ist begeistert von dem Ausblick. „Es ist ein Blick voller Stolz auf das Erreichte“, sagt der Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Haldensleben mbH (Wobau). „Aber auch ein Blick in die Zukunft, bei dem das Unternehmen nicht vergessen wird, woher es kommt.“ Am 25. Juni 2018 wurde die Wobau 25 Jahre alt – Zeit für ein Resümee.

Auch wenn der Wobau-Chef die Leitung des Tochterunternehmens der Stadt erst zu Beginn des letzten Jahres übernommen hat, so kennt er doch die wichtigsten Zahlen und Meilensteine der Unternehmensgeschichte. „Der Startschuss fiel 1993 mit 2474 Wohneinheiten und einem Schuldenberg von rund 30 Millionen DM (rd. 15 Mio. Euro)“, so Dr. Naumann. Leerstand war damals noch keine Thema, was sich in den Folgejahren rapide änderte. 2003 standen 15,8 Prozent des Bestandes leer.

Aktuell kann das Unternehmen einen Leerstand von 7,5 Prozent vermelden bei 1658 Wohneinheiten. Die Altschulden wurden auf rund 3,6 Mio. Euro reduziert und investiert wurden insgesamt rund 68,5 Mio. Euro. Bei der Wobau beschäftigt sind 17 Mitarbeiter. „Die Anerkennung für diese Entwicklung gebührt den Wegbegleitern, die mit ihren Entscheidungen schon früh die Weichen auf Erfolg gestellt haben.“ betont Dr. Dieter Naumann.

Dazu gehören Harald Schmidt, der ehemalige Wobau-Geschäftsführer und Haldenslebens ehemaliger Bürgermeister und jetziger Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Eichler. Er schreibt im Wobau-Jubiläums-Magazin: „Schon geraume Zeit geht es nicht mehr nur um bezahlbaren und für jeden Geldbeutel passenden Wohnraum, sondern auch um die Entwicklung der Infrastruktur. Ohne die Wobau gäbe es z.B. keinen funktionierenden Bahnhof. Auch eine zusätzliche Kita, Räume für den Kinderschutzbund und die Begegnungsstätte für Jugendliche Kids & Co. auf dem Süplinger Berg würden ohne sie fehlen.“
Harald Schmidt zeigt u.a. in seinem Grußwort die Schwierigkeiten auf, welche die Wende mit sich brachte. Besonders erwähnenswert für ihn ist „… der Wille jedes einzelnen Mitarbeiters, sich dieser Herausforderung zu stellen. Es wurden Qualifizierungen und sogar ein Studium absolviert, um die neuen Aufgaben zu meistern.“
Eine Feierstunde zum Jubiläum, bei der auch Minister für Landesentwicklung, Thomas Webel und Jost Riecke, Chef des Landesverbandes der Wohnungswirtschaft gratulierten, fand am 23. Mai in der Kulturfabrik statt. Zusätzlich ist noch ein Mieterfest im Rahmen des diesjährigen Bahnhofsfestes am 13. Oktober geplant.