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Die zuständige Stelle kann auf Antrag oder von Amts wegen anordnen, dass Verurteilungen und Eintragungen nach § 11 Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister (BZRG) entgegen diesem Gesetz nicht in das Führungszeugnis aufgenommen werden.

Dies gilt nicht, soweit das öffentliche Interesse der Anordnung entgegensteht. Die Anordnung kann auf Führungszeugnisse ohne Einbeziehung der Führungszeugnisse für Behörden, auf Führungszeugnisse ohne Einbeziehung der erweiterten Führungszeugnisse, auf Führungszeugnisse ohne Einbeziehung der erweiterten Führungszeugnisse für Behörden oder auf die einmalige Erteilung eines Führungszeugnisses beschränkt werden.