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Datum: 19.03.2020

Feuerwehrbilanz - mehr Einsätze in 2019

Traditionell ziehen die Freiwillige Feuerwehr Haldensleben und die vier Ortswehren zum Jahresbeginn in ihren Jahreshauptversammlungen ein Resümee des vergangenen Jahres.  Zu 176 Einsätzen musste die Haldensleber Schwerpunktwehr 2019 ausrücken, also im Schnitt jeden zweiten Tag. Die Kameraden in Hundisburg kamen auf 13 Einsätze, in Wedringen und  Satuelle waren es 11 und in Uthmöden 19. Wie Stadtwehrleiter Frank Juhl wissen ließ, rückte in den meisten Fällen das erste Fahrzeug sechs Minuten nach der Alarmierung aus und war nach zehn Minuten am Einsatzort. Jedoch könnte die Hilfsfrist von 12 Minuten nicht immer eingehalten werden. In besonderer Erinnerung bleibt 2019 sicher der Großeinsatz bei HERMES, der bis zur endgültigen Klärung alle ganz schön in Atem gehalten hat: Zwei tragische Todesfälle, die aber nichts miteinander zu tun hatten. Um den Feuerwehren den bestmöglichen Ausbildungs- und Ausrüstungsstand zu gewähren, wurde und wird seitens der Stadt ordentlich investiert. Allein mit 1,8 Millionen Euro schlagen der Erweiterungsbau und das neue Wechselladerfahrzeug samt drei Abrollcontainern am Gerätehaus in Haldensleben zu Buche. Der Neubau in Wedringen kostet mit der Gestaltung der Außenanlagen 727.000 Euro, dazu kommen die Anschaffungskosten für das neu Löschgruppenfahrzeug 10 mit 235.000 Euro. Aber auch in die Erweiterung der persönlichen Schutzausrüstungen und weiteres erforderliches Equipment wird kontinuierlich investiert, so auch in die Finanzierung von einem LKW- Führerschein pro Jahr und Ortswehr, für die Haldensleber Schwerpunktwehr sind es zwei. 2020 wird die Stadt zudem Zuschüsse an die Wehren zum Besuch der Interschutz im Juni in Hannover gewähren und für die NachwuchskameradInnen der Jugendwehren für eine Teilnahme am Sommercamp der Kinder- und Jugendfeuerwehren im KIEZ Arendsee. Schließlich ist auch die Nachwuchsarbeit unabdingbar, um den Bestand der Wehren langfristig zu gewährleisten. Mit den Jugendwehren in Haldensleben, Hundisburg und Satuelle sowie der Kinderfeuerweh in Wedringen ist man da gut aufgestellt und das soll auch so bleiben und für die Zukunft ausgebaut werden. Auch in diesem Jahr konnten auf den Jahreshauptversammlungen wieder viele Beförderungen vorgenommen werden, nachdem die dazu vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte erfolgreich absolviert worden sind. Ebenso gab es zahlreiche Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften.