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Baugenehmigung für Camping-, Wochenend- und Golfplätze beantragen


Die Bebauung eines Camping-, Wochenend- oder Golfplatzes bedarf grundsätzlich einer Baugenehmigung. Wenn Sie einen solchen Platz baulich ändern möchten, müssen Sie neben den üblichen Bauvorschriften (z. B. Brandschutz) auch Bestimmungen zur Größe und Verkehrsanbindung beachten.

Campingplätze sind Plätze, die während des ganzen Jahres oder wiederkehrend während bestimmter Zeiten des Jahres betrieben werden und die zum vorübergehenden Aufstellen und Bewohnen von mehr als drei Wohnwagen oder Zelten bestimmt sind.

Wochenendplätze sind Plätze, die nur zum Aufstellen oder Errichten von Wochenendhäusern mit einer Grundfläche von höchstens 40 m² und einer Gesamthöhe von höchstens 3,20 m dienen und die ständig oder wiederkehrend während bestimmter Zeiten des Jahres betrieben werden.

Verfahrensablauf

Wie bei den üblichen Bauvorhaben auch, müssen Sie zunächst einen Bauantrag bei der unteren Bauaufsichtsbehörde stellen. Erst wenn Sie eine Baugenehmigung erhalten, können Sie mit Ihrem Vorhaben starten.

Zuständige Stelle

Zuständig sind die unteren Bauaufsichtsbehörden des Landes Sachsen-Anhalt. Das sind die Landkreise, kreisfreien Städte und die kreisangehörigen Städte Stendal, Köthen, Naumburg, Zeitz und Weißenfels.

Erforderliche Unterlagen

  • Bauantrag

Je nach Vorhaben sind unterschiedliche Unterlagen notwendig. Welche Unterlagen benötigt werden, erfahren Sie bei Ihrer unteren Bauaufsichtsbehörde, wenn Sie dort einen Antrag stellen.

Gebühren (Kosten)

Je nach Bauvorhaben werden unterschiedliche Gebühren fällig.

Fristen

Die Baugenehmigung gilt 3 Jahre. Diese kann auf Antrag um ein Jahr verlängert werden.

Rechtsgrundlage