Scherenschnitt nach dem Straßenausbau an der Rottmeister- und der Alsteinstraße

Jannis aus der 4a der Gebrüder Alstein Schule durfte das Band durchschneiden. Er steht mit einer Klassenkameradin zwischen Sabine Wendler und dem Chef der Fa. Busse Bau, Frank Menz.Die Sonne schien wie bestellt am 18. Dezember auf den nagelneuen Straßenbelag der Rottmeister- und Alsteinstraße – das perfekte Wetter für einen feierlichen „Scherenschnitt“.
Die symbolische Freigabe der neu ausgebauten Wohngebietsstraßen hatte die stellvertretende Bürgermeisterin, Sabine Wendler, gemeinsam mit Mitarbeitern des städtischen Bauamtes, mehreren Stadträten und Vertretern der am Bau beteiligten Firmen, der Wobau sowie der WBG „Roland“ vorgenommen.
„Die Geduld der Anwohner wird bei derartigen Maßnahmen immer auf eine harte Probe gestellt“, sagte Sabine Wendler. „Umso schöner ist es, wenn die Arbeiten dann abgeschlossen sind.“
Im konkreten Fall heißt das: Die Fahrbahnen und Gehwege in den Bereichen Rottmeisterstraße 37 bis 41 und 43 bis 53 sowie Alsteinstraße 31 bis 41 wurden erneuert. Sechs neue Bäume und 75 Bodendecker wurden gepflanzt und moderne LED-Technik sorgt nun für die Beleuchtung. Außerdem hat sich die Zahl der Parkplätze um 18 auf 63 erhöht – plus sechs Privatparkplätze, die von der WBG „Roland“ errichtet wurden.  
In den Straßenausbau, der vom 28. Juni 2018 bis 18. Oktober 2018 erfolgte, hat die Stadt rund 480.000 Euro investiert – gefördert zu zwei Dritteln über das Programm „Soziale Stadt“. Zusätzlich wurden durch die Stadtwerke die Versorgungsleitungen für Trinkwasser und Strom, inklusive Hausanschlüsse, erneuert.
In den drei Gebäuden befinden sich rund 120 Wohnungen. „Das macht deutlich, wie viele Menschen direkt von dieser Investition profitieren werden“, betonte Sabine Wendler, und dankte allen Akteuren – von den Planern aus dem Haldensleber B+I Büro über die Bauüberwacher vom Ing.-Büro Vössing aus Leipzig bis zum ausführenden Unternehmen, der Busse-Bau GmbH aus Magdeburg.