Fördermittelbescheid für Neubau der Kita in Süplingen übergeben

v.l. Bauausschussvorsitzende Anja Reinke, Finanzstaatssekretär Dr. Klaus Klang, stv. Bürgermeisterin Sabine Wendler und Stadträtin MarlisSchünemann inmitten der Wirbelwind-Kinder und -ErzieherinnenWas für ein herzlicher Empfang. Die Kinder der Kita Wirbelwind im Ortsteil Süplingen sangen, jubelten und präsentierten sogar ein selbstgebasteltes Plakat als am 1. Februar Finanzstaatsekretär Dr. Klaus Klang, Haldenslebens stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler und Vertreter des Landkreises, des Stadtrates und der Stadtverwaltung in der Einrichtung erschienen. Der Auslöser für die Begeisterung: Der Mann aus dem Finanzministerium hatte ganz wichtige Unterlagen dabei. Es war der Fördermittelbescheid in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro aus dem Programm STARK III für den Kita-Neubau.

„Auch wenn die Kita äußerlich einen guten Eindruck macht, gab es den Wunsch, die Bedingungen für Kinder und Erzieher zu verbessern“, sagte Sabine Wendler bei der Begrüßung der Gäste. „Der Neubau wird mehr Räume, mehr Sicherheit und mehr Platz zum Spielen bieten.“ Besonders freute sich die stellvertretende Bürgermeisterin darüber, dass die Stadt Haldensleben damit ein Versprechen einlösen kann, dass beim Zusammenschluss mit der Gemeinde gegeben wurde.“

Dr. Klaus Klang war beeindruckt von der tollen Stimmung: „Ich muss gerade an meinen Enkel denken, der ebenfalls im Kita-Alter ist“, sagte er lächelnd. „Dass Kinder unsere Zukunft sind, ist ja ein altbekannter Satz. Das ändert aber nichts an der Bedeutung.“ Dann wies er darauf hin, dass der Hauptteil der F ö r d e r u n g von der EU kommt und dass ohne das Geld aus Brüssel vieles nicht durchführbar sei.

Mit der Übergabe des Fördermittelmittelbescheids fiel sozusagen der Startschuss für das Bau-Projekt, das derzeit mit insgesamt rund 1,9 Millionen Euro (inkl. Neugestaltung der Außenanlagen) veranschlagt ist. Doch bevor die ersten Bagger anrücken können, müssen die Planungsleistungen europaweit ausgeschrieben werden. „Das allein wird voraussichtlich ein halbes Jahr in Anspruch nehmen“, heißt es aus dem Bauamt. Und von der darauffolgenden Planung bis zur Baugenehmigung werden nochmal einige Monate vergehen, so dass mit den Bauarbeiten aus jetziger Sicht erst 2019 begonnen werden kann.