2,3 Millionen Euro Fördermittel für die städtebauliche Entwicklung in Haldensleben

BU: Haldenslebens stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler (vorn, 2.v.re.) erhielt gestern von Minister Thomas Webel (vorn, 3. v. re.) eine Mappe mit fünf Fördermittelbescheiden. Gesamtvolumen: 2,3 Millionen Euro.   In freudiger Erwartung wurde Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr Thomas Webel am 22. November 2017 im Haldensleber Rathaus empfangen. Im Beisein von Stadtratsvorsitzenden Guido Henke, der Bauausschussvorsitzenden Anja Reinke und weiteren Gästen übergab er der stellvertretenden Bürgermeisterin Sabine Wendler eine prall gefüllte Mappe mit fünf Fördermittelbescheiden. Gesamtvolumen: 2,3 Millionen Euro!

Damit werden etliche Baumaßnahmen gefördert, die in den nächsten fünf Jahren vorgesehen sind. Gut 1,2 Millionen Euro davon kommen aus dem Programm „Stadtumbau Ost“ und sind allein für sieben Maßnahmen in Althaldensleben vorgesehen. Darunter der grundhafte Ausbau des Dammühlenweges (gepl. Gesamtkosten: 1,2 Mio. Euro, Fördersumme: 530.000 Euro), der Ausbau der Nordstraße (gepl. Gesamtkosten: 585.000 Euro, Fördersumme: 128.500 Euro) und der Umbau der Kita „St. Johannes“ (gepl. Gesamtkosten: mehr als 500.000 Euro, Fördersumme: 375.000 Euro).

Für das Rolandgebiet und das Stadtviertel Süplinger Berg werden rund 900.000 Euro Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ zur Verfügung gestellt. Im Wesentlichen für Straßenausbau-Projekte. Fünf dieser Projekte sind innerhalb der nächsten fünf Jahre im Rolandgebiet geplant (u.a. Rolandstr. Schillerstr.). Förderanteil insgesamt: 455.000 Euro.
Als größte Maßnahme für den Süplinger Berg ist der Waldring genannt. Vorgesehen ist dort die Erneuerung der Nebenanlagen, einschließlich Fahrbahn (gepl. Gesamtkosten: 720.000 Euro, Fördersumme: 287.000 Euro).

Darüber hinaus fließen noch rund 200.000 Euro aus dem Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. 40.000 Euro sind für die Aufwertung der Innenstadt angedacht. 160.000 Euro fließen in den Umbau des Speiseraumes der Grundschule Otto-Boye. U.a. soll der jetzige Küchenbereich verkleinert und der Speiseraum vergrößert werden. Außerdem entsteht eine Kinderküche. Es sollen neue Handwaschbecken eingebaut werden, Akustikdecken, neue Fußboden- und Wandbelege, Elektroleitungen und neue Leuchten. Geplante Gesamtkosten der Maßnahme: 240.000 Euro.


„In Haldensleben ist schon sehr viel passiert, aber es bleibt auch weiterhin noch viel zu tun“, sagte Thomas Webel. Mit Blick auf Sabine Wendler fügte er hinzu: „Ich weiß, sie geben das Geld gut aus.“ Gleichzeitigt dankte der Minister auch den Stadträten, die den Einsatz der Eigenmittel mittragen.

Sabine Wendler dankte Thomas Webel herzlich und versicherte: „So wie wir bisher gewirtschaftet haben, werden wir auch zukünftig in der Lage sein, Eigenmittel aufzubringen.“

Die 2,3 Millionen Fördermittel für Haldensleben ist ein Teil eines gigantischen Gesamt-Förderpaketes für Sachsen-Anhalt. Insgesamt stehen für die städtebauliche Entwicklung im Land in diesem Jahr 96,8 Millionen Euro zur Verfügung. „Mit dieser Förderung schaffen wir eine wichtige Voraussetzung dafür, dem demografischen Wandel offensiv Rechnung zu tragen“, so Thomas Webel. Darüber hinaus strahle die Städtebauförderung positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung und den Arbeitsmarkt aus. „Viele Aufträge werden an heimische Unternehmen vergeben und damit Arbeitsplätze in der Region gesichert sowie neue geschaffen“, fügte der Minister hinzu.