Frisch saniert und freigegeben - Straßenausbau in Althaldensleben abgeschlossen

Die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler schnitt das Band gemeinsam mit Seniorenheim-Bewohnerin Erika Töpfer durch. Rechts daneben: Stadtratsvorsitzender Guido Henke und die Stadträte Bernhard Hieber und Roswitha Schulz„Nicht der Frühling, sondern der Spätherbst ist traditionell die Zeit, zu der es gilt Bänder durchzuschneiden und Neues einzuweihen“. Mit diesen Worten begrüßte die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler mehrere Stadträte und Anwohner bei der offiziellen Freigabe der Straßen Am Kamp und Lindenplatz in Althaldensleben. Innerhalb von acht Monaten wurden insgesamt 815.000 Euro verbaut.

575.000 Euro kostete die Sanierung der Straße Am Kamp, die die Stadt gemeinsam mit dem Abwasserverband und den Stadtwerken durchgeführt hat. „Unter der Fahrbahn verstecken sich erneuerte Gas-, Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen“, erklärt die stellvertretende Bürgermeisterin. „So kompliziert die Kreuzung Am Kamp / Hinzenbergstraße sich oberirdisch darstellt, so viel Kopfzerbrechen verursachte sie auch unterirdisch. Das Leitungsgewirr unter der Kreuzung war verantwortlich dafür, dass die Bauarbeiten einige Wochen in länger dauerten als ursprünglich geplant.“

Reibungsloser verliefen dagegen die Arbeiten am, Lindenplatz. Dort standen Fahrbahn, Gehweg, Straßenbeleuchtung, Trinkwasserleitung und Regenwasserkanal auf dem Erneuerungsplan. Kosten dafür: 240.000 Euro.

Gefördert wurden die Maßnahmen mit Mitteln aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“. „Wenn man betrachtet, was sich in den letzten Jahren hier im Stadtteil getan hat, ist dieser Name Programm“, sagte Sabine Wendler stolz. „Erst vor wenigen Tagen wurde der neugestaltete Vorplatz der Simultankirche eingeweiht und vor zwei Jahren wurde die Parkanlage zwischen Kamp und der Simultankirche erneuert.“ Als nächste Projekte nannte sie die Sanierung der Straße Am Ostergraben in 2018 und den Dammühlenweg im Jahr darauf.

Abschließend dankte Sabine Wendler noch allen beteiligten Baufirmen und den Kollegen des städtischen Bauamtes. Einen besonderen Dank sprach sie den Bewohnerinnen, Bewohnern und Beschäftigten des Pflegeheims aus, weil sie den Lärm, Staub und all die Einschränkungen der letzten Monate mit viel Verständnis ertragen haben.