Ein Platz im Ehrenbuch für Alfred Schmidt

Sabine Wendler (li.), Alfred Schmidt und Doreen Scherff

Die einen kennen Alfred Schmidt als Haldensleber Apotheker, die anderen als international anerkannten und geschätzten Philatelisten. Schon 1972 hat seine erste Briefmarke die Sammlerleidenschaft in ihm entfacht. Damals war Alfred Schmidt 6 Jahre alt. 36 Jahre später errang er den Titel: „Europameister Thematische Philatelie 2008“.
Doch die Faszination Briefmarke ist für den heute 51-Jährigen schon längst nicht mehr nur ein simples Hobby. Seit Jahren setzt er sich unermüdlich für die Vereinsarbeit der Philatelisten in ganz Deutschland ein – u.a. als Mitglied im Verein der Briefmarkenfreunde in Haldensleben, im Vorstand des Landesverbandes, sowie im Vorstand des Bundes Deutscher Philatelisten (BDPh).
Jetzt führte ihn sein beispielhaftes Engagement bis an die Spitze der Philatelisten in Deutschland. Am 9. September wurde Alfred Schmidt während der Hauptversammlung des BDPh in Lutherstadt Wittenberg zum Präsidenten des Verbandes gewählt. Seine Amtszeit beträgt vier Jahre.

Um seine bisherigen Verdienste gebührend zu würdigen, erhielt Alfred Schmidt nun auch von der Stadt Haldensleben ein besonderes Zeichen der Anerkennung. Die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler und Doreen Scherff, Leiterin des Amtes für Bildung, Kultur, Soziales, Jugend und Sport empfingen den neuen Präsidenten der Philatelisten am Dienstag im Rathaus und ehrten ihn mit einem Eintrag ins Ehrenbuch der Stadt.
„Jetzt haben sie neben ihrem anspruchsvollen Hobby eine noch anspruchsvollere Aufgabe“, sagte Sabine Wendler wünschte Alfred Schmidt viel Erfolg in seinem neuen Amt. Der war sichtlich gerührt und bedankte sich herzlich für die Anerkennung.
Drei bis vier Stunden täglich wird er zukünftig der Verbandsarbeit widmen. „Aber das mache ich gern und ich freue mich darauf“, sagt Alfred Schmidt. Eines seiner wichtigsten Ziele ist es, die Briefmarke wieder mehr in die Öffentlichkeit und damit wieder näher an die Menschen zu bringen. „Außerdem müssen die Vereine und Arbeitsgemeinschaften des BDPh noch stärker unterstützt werden“, betont Alfred Schmidt.

Zum Bund Deutscher Philatelisten e.V. mit Sitz in Bonn zählen aktuell rund 33.000 Mitglieder. Rund 1000 Vereine sind in 15 Landes- bzw. Mitgliedsverbänden organisiert.

Zu den Aufgaben des Bundesverbandes zählen u.a.:

- Vertretung der Deutschen Philatelie im In- und Ausland

- Teilnahme beim Kunst- und Programmbeirat des Bundesfinanzministeriums

- Förderung der Literatur und Forschung

- Beratung der Sammler und Schutz vor Fälschungen

- Förderung der Jugendarbeit

- Organisation von Ausstellungen

- Teilnahme bei großen Briefmarkenmessen