Haldensleben und Sangerhausen kooperieren künftig in der touristischen Vermarktung

Touristische Kooperation besiegelt: : v.l. Rosenkönigin Luisa I., Uwe Schmidt, Sabine Wendler, Joachim Hoeft, Kerstin Weinrich alias Gertrud von HaldenslebenEine Kooperationsvereinbarung zur gegenseitigen touristischen Bewerbung des barocken Schloss- und Gartenensembles Hundisburg und des Europarosariums Sangerhausen wurde kürzlich unterzeichnet. Haldenslebens stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler, der Geschäftsführer der Rosenstadt Sangerhausen GmbH Uwe Schmidt und der Vorsitzendende der Kulturlandschaft Haldensleben-Hundisburg e.V. Joachim Hoeft besiegelten auf Schloss Hundisburg die Zusammenarbeit.

Gegenseitige Informationstafeln am Schloss und im Rosarium, die gegenseitige Bewerbung in den Gastgeberverzeichnissen, die Mitgabe von Informationsmaterial zu Messen und gegenseitige Präsentationen auf eigenen Veranstaltungen sollen jeweils zum Besuch des anderen Standortes anregen.

Pflanzung der historischen Rose Als Zeichen der nun offiziell vollzogenen Partnerschaft pflanzten Sangerhausens Rosenkönigin Luisa I. und Uwe Schmidt am Durchgang zum Barockgarten eine historische Kletterrose der Sorte „Jaques Cartier“, die es halbschattig bevorzugt und optisch gut mit der gegenüber wachsenden Strauchrose harmonieren wird.

Das Schloss mit dem umgebenden Gartenensemble aus Barockgarten und dem Landschaftspark Althaldenleben-Hundisburg und das Europa Rosarium Sangerhausen gehören zu den TOP-Standorten der des gartendenkmalpflegerisch-touristischen Landesprojektes „Gartenträume – historische Parks in Sachsen-Anhalt“. Dessen Geschäftsführerin Felicitas Remmert wies erfreut auf die Vorbildwirkung hin, die der Start dieser gemeinsamen Vermarktungslinie auch für andere Standorte bedeuten kann: „Mit dieser Kooperation sind Schloss und Rosarium und damit auch Haldensleben und Sangerhausen echte Vorreiter im Gartenträume-Netzwerk.“ Bisher gäbe es eine solche Zusammenarbeit dort noch nicht.

Die komplette Bärbel Schön als Geschäftsführerin des Landestourismusverbandes betonte ebenfalls die Bedeutung von Netzwerkarbeit: „Dies ermöglicht die Wahrnehmbarkeit auf größerer Ebene, bindet Potential und verstärkt die Zugkraft dieser beiden Leuchttürme der Gartenträume.“ Um die 100.000 Besucher erfreuen sich jährlich an den rund 8.700 Rosensorten- und arten. Diesen dort eine direkte Empfehlung für Hundisburg mit auf den Weg zu geben, findet Joachim Höft als Vorsitzender der Kulturlandschaft eine tolle Sache, um die Gästezahlen für das Schloss zu steigern und die Bekanntheit noch einmal zu verstärken. „Das war ein toller Start“ befand auch Uwe Schmidt und nun gälte es, das Ganze mit Leben zu erfüllen, eine hohe Erlebnisqualität zu bieten, wie etwa über die Entwicklung gemeinsamer Angebots-Bausteine mit touristischen Partnern vor Ort.

 
Weitere Impressionen:

vollbracht: Die Rosenpflanzung - v.l. Kerstin Weinrich alias Gertrud von Haldensleben, Sabine Wendler, Joachim Hoeft, Uwe Schmidt, Rosenkönigin Luisa I. und Dr. Harald Blanke als Leiter der Schloss- und Gartenverwaltung
vollbracht: Die Rosenpflanzung - v.l. Kerstin Weinrich alias Gertrud von Haldensleben, Sabine Wendler, Joachim Hoeft, Uwe Schmidt, Rosenkönigin Luisa I. und Dr. Harald Blanke als Leiter der Schloss- und Gartenverwaltung
Pflanzung der historischen Rose 'Jaques Cartier'
Pflanzung der historischen Rose "Jaques Cartier"
Schlossführung Alvenslebensche Bibliothek
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Auch im Wobau_Bahnhofcenter wird für einen Besuch in Sangerhausen geworben
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Barockgarten Schloss Hundisburg
Barockgarten Schloss Hundisburg