Staatsminister Rainer Robra besucht Schloss Hundisburg

Prof. Reimar von Alvensleben (Mitte) im Gespräch mit Staatsminister Rainer Robra (vorn). Foto: Joachim HoeftIm Rahmen seiner Sommerreise 2017 besuchte Staatsminister Rainer Robra am 18. Juli das Schloss Hundisburg. Empfangen wurde der Minister von Haldenslebens stellvertretender Bürgermeisterin Sabine Wendler, von Dr. Harald Blanke, Leiter der Schlossverwaltung und Joachim Hoeft, Vorsitzender des Vereins KULTUR-Landschaft. Begrüßt wurden ebenfalls: Hans Walker, Landrat des Bördekreises, Landtagsabgeordneter Ralf Geisthardt, Bundestagsmitglied Manfred Behrens und Stefan Heinzel, Leiter „Haus des Waldes“.

Nach der Besichtigung der historischen Schlossräume gab es einen Rundgang durch die Sammlungen Apel und Loock sowie durch die Bibliothek mit der Reformationsausstellung und durch die Räume des "Haus des Waldes".
Die Führung durch die Alvenslebensche Familienbibliothek übernahm Prof. Reimar von Alvensleben persönlich. Er wurde erst kürzlich für seine Verdienste um die Zusammenführung der Bibliothek von der Stadt mit dem Rolandschwert geehrt.

Rainer Robra zeigte sich beeindruckt: „Die Hundisburg ist immer eine Reise wert! Das Barockschloss ist ein außergewöhnliches Denkmal von besonderer Landesbedeutung und absolut sehenswert. Insbesondere die Bibliothek von Alvensleben - fast schon eine eigene Schatzkammer – sollte jeder Kulturinteressierte einmal besucht haben.“

 

Auf seiner viertägigen Kultursommerreise (18.-21. Juli) besucht Rainer Robra ausgewählte Kultureinrichtungen im Land, um sich persönlich ein Bild von der Vielfalt des kulturellen Angebotes Sachsen-Anhalts zu machen. Der Minister wird in verschiedenen Landkreisen Schlösser, Museen und Sakralbauten besuchen, Gespräche mit Trägern und Kulturschaffenden vor Ort führen und sich über den Stand von Ausstellungvorbereitungen sowie zu den Sanierungsarbeiten einzelner Baudenkmale informieren.

„Sachsen-Anhalt verfügt über einen außergewöhnlichen Reichtum an kulturellen Schätzen. Das wurde erst wieder kürzlich bei der Entscheidung der UNESCO deutlich. Zwei der drei deutschen Bewerbungen kamen aus unserem Bundesland“, so Robra. „Neben den bedeutenden kulturellen Leuchttürmen kann das Land aber auch eine Reihe beeindruckender Kleinode vorweisen. Ein Ziel der Sommerreise ist es deshalb diese verborgenen Schätze kennen zu lernen und mit den Menschen, die diese Kleinode pflegen, ins Gespräch zu kommen.“