Sturmschäden bescheren Stadthof Dauereinsatz

Der Alte Friedhof ist noch immer gesperrt.Seit dem vergangenen Donnerstag, als Sturmtief „Paul“ über Haldensleben fegte und vielerorts teils erhebliche Schäden anrichtete, sind die Mitarbeiter des Stadthofs im Dauereinsatz mit Aufräumarbeiten beschäftigt. „Rund 50 entwurzelte Bäume haben wir bisher gezählt“, zieht Stadthof-Leiter Raik Gaudlitz ein erstes vorsichtiges Fazit. „Davon allein in der Lindenallee etwa 15.“ Doch das seien längst nicht alle. Noch immer kommen täglich Anrufe von Anwohnern, die umgestürzte Bäume oder herabgefallene Äste melden. Stark in Mitleidenschaft gezogen wurde zum Beispiel der Alte Friedhof, der weiterhin gesperrt ist. „Dort gibt es mehrere Bäume, von denen eine Gefahr ausgeht, unter anderem durch angebrochene Äste.“ In den kommenden Tagen sollen weitere Bäume kontrolliert sowie abgestürztes Astwerk und entwurzelte Bäume abtransportiert werden. „Viel zu tun gibt es unter anderem auch in Satuelle.“

Derzeit ist der Baumtrupp des Stadthofs mit Hilfe einer Hubarbeitsbühne dabei, ausstehende Gefahren durch angebrochene Äste und schräg stehende Bäume zu beseitigen. Beim Beräumen umgestürzter Bäume ist zudem ein weiterer Trupp von Mitarbeitern mit der Berechtigung zum Führen von Kettensägen im Einsatz. Hinzu kommen Transportfahrzeuge und ein Bagger. Diese Beräumungsarbeiten werden laut Raik Gaudlitz noch ein paar Wochen in Anspruch nehmen. „Die klassischen Grünpflegetrupps bzw. die Mitarbeiter der Stadtreinigung, aus denen weitere Trupps gebildet sind, werden voraussichtlich noch bis in die nächste Woche hinein kleinere Astabbrüche in ihrem jeweiligen Pflegegebiet beräumen, bis sie wieder ihre normale Arbeit aufnehmen können“, schätzt der Stadthof-Leiter.