Spatenstich für Breitbandausbau in Haldensleben

Von links: Joachim Fricke, Projektleiter der Telekom für den Breitbandausbau in Sachsen-Anhalt, Staatssekretär Thomas Wünsch vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Haldenslebens stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler, Bundestagsabgeordneter Manfred Behrens und Antje Burchhardt vom Beratungsbüro I2KTMit einem symbolischen Spatenstich fiel am Dienstag der Startschuss für den langersehnten Breitbandausbau in Haldensleben. „Es hat etwas länger gedauert, und doch freut es mich und macht mich stolz, dass die Stadt Haldensleben zu den Kommunen im Land gehört, die als erste einen Förderbescheid erhalten haben“, eröffnete die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Wendler. Rund drei Jahre hatten die Vorbereitungen gedauert, Anfang Mai wurde der Ausbauvertrag mit der Telekom unterzeichnet. „Wir sind weit vorne und doch zurück: Während in den Ballungsgebieten Deutschlands Ausbaustufen wie diese hier längst Standard sind, bedarf es in Sachsen-Anhalt wie in vielen anderen eher ländlich geprägten Regionen eines kräftigen Förderschubses, damit der Markt reagiert und sich dem Bedarf annimmt.“
Auch Staatssekretär Thomas Wünsch vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt war der Einladung der Stadt Haldensleben gefolgt. „Ich freue mich, dass die reale Umsetzung des Projektes jetzt mit dem ersten Spatenstich stattfindet.“ Im März hatte er den Fördermittelbescheid für den Breitbandausbau an Sabine Wendler überreicht.
Joachim Fricke, technischer Projektleiter der Telekom für den Breitbandausbau in Sachsen-Anhalt, dankte der Stadt Haldensleben für das entgegengebrachte Vertrauen und versprach, das Projekt zügig umzusetzen. Im September soll mit dem Tiefbau begonnen werden, mit dem klaren Ziel, im Mai 2018 rund 8000 Haushalte mit Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) versorgen zu können, Gewerbekunden mit mindestens 100 Mbit/s. Dazu sollen 84 neue Verteiler aufgestellt und rund 70 Kilometer Glasfaser verlegt werden.
Ebenfalls vor Ort waren der Bundestagsabgeordnete Manfred Behrens und Antje Burchhardt vom Beratungsbüro I2KT.