2,9 Millionen Euro für Lebenshilfe-Projekt

Die Schlüsselübergabe: Von links: Siegfried Krümling (Einrichtungsleiter), Andreas Stahl (Familienunterstützender Dienst), Anita Dorow (Bewohnervertretung), Bernd Schauder (Geschäftsführer), Volker Seidel (Architekt) und  Kirstin Lampe (Pädagogische Leiterin).„Haldensleben hat einen sozialen Baustein in seiner Infrastruktur mehr.“ Mit diesen Worten begrüßte die 2. stellvertretende Bürgermeisterin, Carola Aust, die Gäste bei der offiziellen Eröffnung des neuen Wohnprojektes der Lebenshilfe Ostfalen. „Hier an der Maschenpromenade, in der Mitte unserer Stadt, können Menschen mit Behinderungen entsprechend ihres Betreuungsbedarfes gut umsorgt leben.“ Zuvor hatte der Geschäftsführer der Lebenshilfe Ostfalen, Bernd Schauder, das Bauprojekt ausführlich vorgestellt: 18 Monate betrug die Bauzeit insgesamt. In das Gebäude mit einer Fläche von rund 1400 Quadratmetern  wurden ca. 2,9 Millionen Euro investiert. „Dieses Haus bietet Wohn- und Lebensmöglichkeiten für etwa 40 Personen“, so Bernd Schauder. „Es stehen  Wohnungen für intensiv und ambulant betreutes Wohnen, für Menschen mit schweren Behinderungen, eine Tagespflege sowie Wohnungen für den  allgemeinen Wohnungsmarkt zur Verfügung.“ Dr. Marcus Waselewski, der als Vertreter des Landrates erschien, hob die gute Arbeit der Einrichtung hervor und betonte: „Es ist normal, verschieden zu sein. Behinderung sollte lediglich als Verschiedenheit gesehen werden.“ Zudem kündigte Dr. Waselewski an, zeitnah  im Landkreis eine Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung einzurichten. Die Lebenshilfe Ostfalen betreibt im Landkreis Börde u.a. eine Frühförderung, fünf integrative Kindergärten, fünf Werkstätten, drei Wohnheime, Wohngruppen und das ambulant betreute Wohnen. Mehr als 860 Plätze werden in den Einrichtungen angeboten und mehr als 180 Mitarbeiter beschäftigt. Die Eröffnung des Lebenshilfe-Gebäudes wurde musikalisch von Schülern der Musikschule "Musikus" umrahmt.