ULFA inspiziert Papenberg

PapenbergDie Baumfällarbeiten am Papenberg führten im Frühjahr bei einigen Bürgerinnen und Bürgern zu Unverständnis. Das Gelände bot nach den forstwirtschaftlich notwendigen Arbeiten einen unschönen Anblick und auch nachhaltige Bodenschäden durch den Einsatz des Kettenharvesters waren befürchtet worden. Der Kettenharvester ist jedoch extra so konstruiert, dass sich die Gewichtsbelastung durch die Kettenausstattung gleichmäßiger verteilt als bei herkömmlichen Fahrzeugen mit Rädern. Diese würden punktuell zu einer deutlich höheren Bodenverdichtung führen.

Die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft, Forsten und Abwasserangelegenheiten trafen sich Ende Juni zu einem Vororttermin mit der Försterin Frau Schulz zu einer Waldbegehung am Papenberg. Dieser umfasst eine Fläche von 206 ha, davon sind 177 Hektar Eigentum der Stadt und diese müssen eben auch unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten bewirtschaftet werden. Dass unmittelbar nach der Ernte der Bäume das Areal einen unschönen Anblick bietet, läßt sich nicht vermeiden. Aber innerhalb einer Vegetationsperiode erholt sich die Natur auch wieder. Davon konnten sich die ULFA Mitglieder nun vor Ort überzeugen. Die notwendigen Arbeitsschneisen für den Kettenharvester sehen nach sechs Monaten schon wieder ganz manierlich aus.