Luftfahrzeugexperten tagten in Haldensleben


Die Teilnehmer der 150. Tagung des IASB im Innovationszentrum InnComposites, Haldensleben.Wenn ein Airbus der Lufthansa, ein Eurofighter der Bundeswehr oder der Rettungshubschrauber des Magdeburger Luftrettungsdienstes in die Luft steigen, dann können die Nutzer eines voraussetzen: Nämlich dass sich die Ingenieure, die derartige hoch technisierte Fluggeräte entwickeln, auf einheitliche Standards verständigt haben, was die Berechnung der einzelnen Bauteile angeht. Komplexe Produkte wie Flugzeuge oder Hubschrauber werden in Zusammenarbeit vieler Firmen und Forschungseinrichtungen entwickelt – dass da alle Techniker dieselbe „Sprache“ sprechen müssen, ist entscheidend.
Solchen Fragen widmet sich unter anderen der Industrie-Ausschuss Struktur-Berechnungsunterlagen (IASB). Die 150. Sitzung dieses Gremiums fand vor wenigen Tagen im Innovationszentrum „ InnComposites“ in Haldensleben statt. Experten aus Deutschland, Schweiz und Österreich waren zu Gast im Haldensleben und „…begeistert von dem technischen know-how der Region“, so der Leiter des IASB, Prof. Martin Schagerl von der Technischen Universität Linz. Vertreter namhafter Firmen, wie Airbus, Rolls-Royce, der RUAG Schweiz AG und weitere sowie von Forschungsinstituten wie der Hochschule Magdeburg-Stendal, der TU Linz, der TU Darmstadt und der TU Berlin, brachten in den angesetzten Workshops nennenswerte Ergebnisse vor. „Der Arbeitskreis war bestimmt nicht zum letzten Mal hier“, so das Fazit von Prof. Dr. Jürgen Häberle (ZfL Haldensleben), der den Ausschuss nach Haldensleben geholt hatte. Betreut wurde die Tagung durch die städtische Wirtschaftsförderung.