Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost

Die Bundestransferstelle Stadtumbau Ost stellt programmspezifische Informationen einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Sie beschreibt das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost wie folgt:

Das Programm Stadtumbau Ost ist im Rahmen der Städtebauförderung des Bundes und der Länder im Jahr 2002 aufgelegt worden. Es hat zum Ziel, die Attraktivität ostdeutscher Städte und Gemeinden als Orte des Lebens und Arbeitens zu sichern und zu erhöhen. Mit dem Programm soll eine Stärkung der Innenstädte, die Reduzierung des Angebotsüberhangs an Wohnraum und die Aufwertung der von Schrumpfungsprozessen betroffenen Städte erreicht werden. Auftakt des Programms war der im Jahr 2002 durchgeführte Wettbewerb Stadtumbau Ost.
Wesentliche Schwerpunkte des Programms sind die Durchführung von Aufwertungsmaßnahmen in längerfristig zu erhaltenden Stadtquartieren sowie die Realisierung von Rückbauten leer stehender Wohnungen.

Sicherungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Rückführung der städtischen Infrastruktur werden zu 50 Prozent vom Bund und zu 50 Prozent vom Land gefördert. Aufwertungsmaßnahmen werden zu je einem Drittel von Bund, Land sowie Kommune finanziert.
Bei Rückbau von Wohnfläche wird je Quadratmeter ein Zuschuss bis zur Höhe der nachgewiesenen Kosten gewährt. Der Bund beteiligt sich an der Finanzierung des Zuschusses mit bis zu 35,- Euro je Quadratmeter. Ein höherer Anteil des Bundes ist zulässig, wenn auf Grund der besonderen Umstände des Einzelfalls erheblich über dem Durchschnitt liegende Rückbaukosten anfallen; auch dabei darf die Gesamtförderung die Höhe der nachgewiesenen Kosten nicht überschreiten. Der Anteil des Bundes darf den durchschnittlichen Betrag von 35,- Euro je Quadratmeter nicht überschreiten. (Siehe Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2011 über die Gewährung von Finanzhilfen des Bundes an die Länder, Artikel 7.)

Weiterführende Informationen zum Bund-Länder-Programm finden Sie unter <<hier>> (externer Link).