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Ausstellung: Dr. Frank Michael Stuhl

08.10.2018 bis 24.11.2018
10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
KulturFabrik Haldensleben
Gerikestraße 3 a
39340 Haldensleben
Telefon:  +49 3904 401 59
Fax:  +49 3904 463 416
E-Mail:  kulturfabrik@haldensleben.de
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Haldensleben
Haldensleben

Weitere Informationen zur Veranstaltung:

KulturFabrik HaldenslebenAusstellung_Stuhl_0710-241118

Mo. 08.10.18 - Sa. 24.11.18

Ausstellung in der Kunstgalerie: Dr. Frank Michael Stuhl „Fotoimpressionen 2004 bis 2018“ – Lost Places und Akt

Der gebürtige Stendaler Dr. Frank Michael Stuhl stellt im Herbst zahlreiche Fotografien auf Leinwand oder gerahmt aus den Bereichen Lost Places sowie Akt in der Kunstgalerie aus. Das Fotografieren gehört seit seinem 13. Lebensjahr zu einem seiner intensivsten Hobbies.

Objekte, die dem Zerfall ausgesetzt sind, werden Lost Places (verlorene Orte) genannt. Der Ausdruck Lost Place wird häufig gleichbedeutend mit Ruinen aus der Industriegeschichte oder nicht mehr genutzten militärischen Anlagen gebraucht. Genau solche Orte sucht Stuhl auf, um sie wieder mit Leben zu füllen. Dies passiert entweder fotografisch sowie durch digitale Nachbearbeitung, indem die Motive derart farblich angepasst werden, dass sie wieder auf neue Weise zu strahlen beginnen. Durch bestimmte Farbgebungen erzeugt er Surreales. Der Künstler möchte „Sachen zeigen, wie man sie nicht sieht.“ Oder Stuhl belebt die sogenannten verlorenen Orte, indem er Menschen, insbesondere den weiblichen Körper, in den Fokus der Betrachtung rückt. Hierbei geht es um das Spiel der Kontraste: scheinbar tote Gebäude treffen auf sinnliches Leben. Erotische Fotografie bildet den Hauptteil seiner Arbeiten. Stuhl ist sich bewusst, dass er mit seinen Motiven durchaus aneckt. Dabei geht es vordergründig nicht um Provokation, aber er hat auch nicht die Intention, dass die Betrachter seine Werke „schön“ finden. Ihm geht es um Doppeldeutigkeit und das Anregen zum Nachdenken. „Der Betrachter soll stehen bleiben und danach etwas im Geiste mitnehmen.“

Seine Motive findet der leidenschaftliche Radfahrer des Öfteren spontan beim Radfahren. Aus einer Fahrradtour wird dann schon mal ein Erkundungserlebnis durch zerfallene Gebäude.

Abgerundet wird seine bisher größte Werkschau durch Fotografien aus Kuba, Marokko oder Vietnam. Doch wer romantische Urlaubsfotos erwartet, sei hier vorgewarnt: auch diese Bilder verströmen eine besondere surreale Atmosphäre, die den Blick auf etwas Unerwartetes lenken.

 

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten bis zum 24.11.18 zu sehen. Der Eintritt ist frei, über eine Spende zur Förderung der kulturellen Vielfalt wird gebeten.


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